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Tastecasting: Wir sind die Restauranttester und Promoter

In fast allen Städten gibt es mittlerweile Restaurantführer, die uns aufzeigen wollen, welche Gastronomieeinrichtungen besuchenswert sind und welche nicht. Richtig stutzig geworden bin ich, als ein mir bekanntes Top-Restaurant in einem sehr bekannten Restaurantführer für Frankfurt noch nicht einmal erwähnt wurde, geschweige denn zum Toprestaurant gekührt wurde. Der Restaurantinhaber hat mir dieses Phänomem schnell erklären können. Er war einfach nicht bereit, die hohe „Registrierungsgebühr“ zu bezahlen, die der Verlag verlangte, um das Restaurant zu erwähnen.

Wollt Ihr in Zukunft auch nicht mehr verarscht werden? Seid Ihr auch der Meinung, dass wir alle gute Restauranttester sind? Dann wehrt Euch. Und dies war im Zeitalter der Social Media so einfach wie nie zuvor. Beispiel gefällig? Seit kurzem gibt es die Webseite „Tastecasting.com„. Hier ist jeder in den USA aufgefordert, neue Restaurants und Cafes zu testen und über Medien wie Twitter, Blogs, YouTube, Flickr, Facebook und Co. zu berichten. Mittlerweile haben sich Teams in 22 US-Städten gebildet, wenn auch noch längst nicht alle Teams losgelegt haben.

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Die Intention der Macher ist es allerdings weniger, Restaurants „medial zu zerreissen“, sondern neue Restaurants bzw. Restaurants mit neuen Angeboten zu promoten. Ziel ist es, auf interessante neue Angebote hinzuweisen. Damit handelt es sich vielmehr um Starthilfe junger und innovativer Gastromonen. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass schlechte Angebote schnell entlarvt werden würden und die Glaubwürdigkeit von Tastecasting schnell leiden würde, wenn zu einseitig berichtet werden würde.

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