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Firmenwelten bietet Rettungspaket für „deutsche“ Limiteds

Wie kann man in der heutigen Welt der Informationsfluten noch auf sich via Pressemitteilung aufmerksam machen? Indem man eine provokante These zu einem aktullen Thema veröffentlicht, die viele Personen betrifft und zugleich eine Lösung verspricht. Gib´s nicht? Gibß doch!

Die Firma Firmenwelt hat folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Firmenwelten bietet Rettungspaket für „deutsche“ Limiteds: 80 Prozent aller Limited-Gründungen für Unternehmen, die in Deutschland geführt werden sollen, sind rechtsfehlerhaft, steuerlich bedenklich oder sie erfüllen nicht die Vorgaben für eine deutsche Zweigniederlassung. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten in England und Deutschland. Dabei geraten immer mehr Billiganbieter von Limiteds in das Visier englischer und deutscher Ermittler….. Firmenwelten, Spezialdienstleister für Firmengründungen in der
ganzen Welt, bietet ab sofort auch ein „Rettungspaket für Limiteds“
an. Das Rettungspaket beinhaltet in Abstimmung mit Wirtschaftprüfern und Rechtsanwälten alle Leistungen, die ein ordentliches Arbeiten mit einer Limited in Deutschland und Österreich gewährleisten. Das Rettungspaket kostet lediglich 499
Euro.“

In einer Zeit, in der jede 4. neu gegründete Kapitalgesellschaft in Deutschland schon eine Ltd. ist, gleicht diese Pressemitteilung einer „Bombe“. Denn es werden direkt die Massenvermittler von Limiteds angegriffen, die sich sicherlich zeitnah wehren werden. Ich bin gespannt und werde aufmerksam beobachten, wie das jetzt weiter geht. In einer ruhigen Minute werden ich mit den „Brandstiftern“ Kontakt aufnehmen und mir alles näher erläutern lassen.

Eins haben die Machen von Firmenwelten schon jetzt erreicht: Sie bekommen sehr viel Aufmerksamkeit.

2 Responses to Firmenwelten bietet Rettungspaket für „deutsche“ Limiteds

  1. […] Gelesen beim Content-Partner best-practice-business.de/blog « Ruinieren leicht gemacht mit Rabatten   Warum Sparkassen einen Unternehmenskredit seltener kündigen als Großbanken » […]

  2. Petra Weber sagt:

    Also ich habe eine Limited bei einem Billig-Anbieter gekauft. Und habe aus meiner Sicht das Geld zum Fenster raus geschmissen, weil viele wichtige Dinge gefehlt haben. Beglaubigte Übersetzungen zum Beispiel. Oder ein Verwalter in England. Das hätte ich alles noch zusätzlich bezahlen müssen. Optional nennen das die Anbieter. Völliger quatsch. Ohne Verwalter darfst du in England nicht arbeiten, ohne Übersetzungen bekommst du keine Anmeldung beim Gewerbeamt in Deutschland. Im Endeffekt ist alles viel, viel teurer geworden. Ich kann nur jedem raten, sich gleich an einen ordentlichen Anbieter zu wenden. Das kostet am Anfang zwar ein bisschen mehr, dafür ist man auf der sicheren Seite.

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