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Sandi Thom – die Auflösung

Viele von Euch können sich noch an diese Märchenstory erinnern, über die wir hier im Blog am 14.4. berichtet haben: Einer jungen Musikerin verreckt das Auto auf dem Weg zu einem Konzert und schwups kommt sie auf die Idee, von zu Hause ein Konzert zu veranstalten, bei dem jeder übers Internet kostenlos zuschauen konnte. Nach 9 virtuellen Konzerten war sie dann ein gefeierter Star und erhielt von SonyBMG einen Plattenvertrag.

Die Bloggerszene griff diese Erfolgsstory dankend auf, nachdem einige seriöse Zeitungen über Sandi Thom und ihren Erfolg berichtet haben. Doch schnell kamen einige Ungereimtheiten auf, so dass viele Schnüffelnasen recherchierten und den Wahrheitsgehalt dieser Story in Frage stellten. Robert Basic hat jetzt eine Artikel in der Guardian gefunden, in dem Licht ins Dunkel gebracht wird: Demnach hat die clevere PR Agentur Quite Great (der Name ist Programm) die Finger im Spiel gehabt und diese Erfolgsstory gestrickt. Aber wie lautet ein schöner Spruch: „Erfolg heiligt die Mittel“.

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