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Clever Marketingaktionen, damit Hilfsorganisationen öfters in Testamenten berücksichtigt werden

74 % der Briten spenden regelmäßig ein Teil ihres Einkommens für Hilfsorganisationen, aber nur 7 % berücksichtigen Hilfsorganisationen in ihrem Testament. Um diesen Sachstand zu ändern, gibt es seit dem Jahr 2000 in Großbritannien die Initiative “Remember A Charity”. Diese Initiative wird mittlerweile von mehr als 140 Hilfsorganisationen unterstützt, um die Briten für dieses Thema zu sensibilisieren. Die Macher lassen sich immer wieder neue Kampagnen einfallen, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

In diesem Jahr hat sich “Remember a Charity” eine besondere Marketingkamapgne einfalle lassen, um sich in Erinnerung zu bringen. Am 26. und 27. Februar öffnete für nur zwei Tage das PopUp-Restaurant “Cafe de Mort” in einer englischen Kirche ihre Türen. Kredenzt wurden Spezialitäten, die bei falscher Zubereitung oder Dosierung tötlich sein können. So durften auf dem Speiseplan der japanische Kugelfisch genauso wenig fehlen, wie das Ghost Chilli, das schärfste Chilli der Welt.

Ziel der Kampagne war, viel Aufmerksamkeit in den Medien zu erlangen. Diese Rechnung ist aufgegangen. Und auch die Botschaft ist angekommen, nämlich sich mit dem eigenen Tod zu beschäftigen. Jeder sollte sich die Frage stellen, welche Spuren er nach seinem Tod hinterlässt und wie er auch nach seinem Ableben Sinn stiften kann. Aus meiner Sicht ist das mit o.g. Kampagne sehr gut gelungen. Mehr Impressionen gibt es im Video unten:

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