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Mitarbeiter der Icelandair bieten den Passagieren einen Stopover Buddy Service an

Die meisten Flugreisenden bevorzugen Direktflüge. Allerdings kann es auch Sinn machen, zwischendurch umzusteigen, um dort für einen oder mehrere Tage einen Zwischenstopp einzulegen. Und genau dazu will Icelandair Reisende von Europa nach USA oder umgekehrt überzeugen. Deshalb hat sich Icelandair das Stopover Buddy Service Angebot einfallen lassen. Vom 2. Februar bis einschließlich 30. April 2016 können Kunden bei IcelandairFlugbuchungen einen persönlichen Icelandair-Begleiter anfragen. Dieser verbringt mit den Reisenden einen Tag in Island und ermöglicht ein besonderes Erlebnis auf der Insel im Atlantik.

Zur Auswahl stehen dabei zahlreiche Buddys mit den Themenschwerpunkten Abenteuer, Kultur, Kulinarik, Gesundheit, Lifestyle und Natur: Birkir, CEO von Icelandair, zeigt beispielsweise Islands Skiwelt abseits der gängigen Skigebiete, während Fitnessfans mit Dagur, der seit 30 Jahren in der IT-Abteilung arbeitet, über Stock und Stein, Schneefelder und Lavalandschaften joggen können. Besonders Wagemutige wählen Sigrun als Buddy. Die Pilotin nimmt Reisende mit auf eine Downhill-Tour in den vereisten isländischen Bergen. Wellness mal anders gibt’s mit Margret, seit 30 Jahren Flugbegleiterin bei Icelandair: Sie springt mit Stopover-Passagieren in zahlreiche geothermale Quellen, während mit Inga traditionelle, frische isländische Fischgerichte gekocht werden. Auf der Aktions-Webseite stellen sich die Buddies mit ihren Aktivitäten in einem Video jeweils vor.

Birkir Hólm Guðnason, CEO Icelandair, erläutert die Entstehungsgeschichte dieses Serviceangebotes:„Gemeinsam haben wir den Stopover Buddy Service ausgearbeitet und besondere Interessen, Hobbys und lokales Wissen unserer Mitarbeiter gesammelt, um Reisenden eine einzigartige und individuelle Erfahrung bieten zu können. Die Icelandair-Buddys freuen sich darauf, Passagieren einen Teil ihres Lebens zu zeigen und ihnen dadurch eine authentische Zeit während ihres Stopovers in Island zu ermöglichen.“. Das Beste: Einen Buddy anzufragen ist kostenfrei und die Kunden bezahlen nicht für seine Zeit. Selbstverständlich müssen die Passagiere für ihre Aktivitäten, Verpflegung und Unterbringung genauso bezahlen, als wären Sie alleine unterwegs.

Ich finde die Idee genial, auf diese Art und Weise die Mitarbeiter ins Marketing mit einzubinden. Dadurch gewinnt Icelandair evtl. Kunden, die ansonsten mit einer anderen Fluggesellschaft non-stop von Europa nach Amerika gereist wären. Zudem profitiert auch die Isländische Tourismuswirtschaft, weil die Passagiere evtl. länger als geplant in Island bleiben und somit auch mehr als geplant dort ausgeben (in einer „Saure-Gurken-Jahreszeit“). Auch Icelandair kann ein rentables Zusatzgeschäft machen, weil die Fluggesellschaft über ihre Webseite auch Hotels und Mietwagen gegen Provisionsentgelt vermittelt. Und last but not least ist Icelandair damit eine geniale PR- und Viralkampagne gelungen. Medien weltweit berichten über dieses etwas andere Serviceangebot von Icelandair.

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