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Preis für Liftkarte auf Lebenszeit hängt vom Alter ab



Bildquellenangabe: Kerstin Wielspütz / pixelio.de

Heute habe ich mich für den Thementag „Der Preis ist heiß“ entschieden. Damit komme ich meinem Ziel sehr nahe, in den nächsten Tagen die 200. Pricing-Idee hier im Blog zu präsentieren, weil ich bisher schon 192 Ideen sammeln und veröffentlichen konnte. Beginnen will ich mit der Idee, eine Abonnement auf Lebenszeit anzubieten. Das hat zwei enorme Vorteile. Ich kassiere sofort einen hohen Geldbetrag, um damit nötige Investitionen zu finanzieren, ohne Kredite aufnehmen zu müssen. Zudem entwickele ich dadurch eine hohe Kundenbindung, die ich wieder positiv in Form von Mehrumsätzen nutzen kann.

Beispiel gefällig? Das Skigebiet Moleson im Kanton Fribourg (Schweiz) bietet seit kurzem anlässlich der Eröffnung der Skisaison Abonnements auf Lebenszeit an. Die Besonderheit: Die Preise sind gestaffelt nach Alter, wie man bei diepresse.com nachlesen kann: „Bis 19-Jährige bezahlen 7600 Schweizer Franken (6175 Euro). Für 30- bis 39-Jährige kostet das Lebens-Abonnement 6000 Franken (4875 Euro). Vom 60. Geburtstag an ist es für 2300 Franken (1869 Euro) zu haben. Verkauft wird die Liftkarte auf Lebenszeit von Dezember 2011 bis Juni 2012. Sie ist auch im Sommer gültig.“

Die Idee, dass der Lebensabopreis vom Lebensalter abhängt, finde ich sehr logisch. Und es ist auch sehr sinnvoll, dass das Angebot zeitlich begrenzt ist, wenn man den Verwendungszweck berücksichtigt: „Ziel der Aktion ist es, Stammkunden zu bekommen und Mittel zur Finanzierung der neuen Seilbahn zu generieren, die Mitte Dezember in Betrieb genommen wird.“ Unabhängig davon würde innovative Angebote immer zeitlich begrenzen, um bei Verbesserungspotenzial noch nachbessern zu können, ohne dass ein zu hoher finanzieller im Rahmen der Lernkurve entsteht.

Aber Achtung: Ich als Kunde werde eine Aboangebot auf Lebenszeit nur annehmen, wenn ich glaube, dass ich das Angebot langfristig nutzen werden oder wenn das nicht der Fall ist, das Ticket übertragen oder verkaufen kann. Zudem muss ich mir sicher sein, dass der Anbieter sein Versprechen auch einhalten kann und nicht zwischenzeitlich Konkurs geht und damit sein Versprechen nicht bis zu Ende einhalten kann. Aus meiner Sicht wäre es wichtig, dass eine Versicherung dieses Leistungsausfallrisiko abdeckt, um Vertrauen in solche Angebote aufbauen zu können.

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