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Personalisierte Einkaufsrabatte sind im Trend

Supermärkte nutzen Rabattaktionen häufig dazu, um Kunden in ihr Geschäft zu locken. Das ist meistens ein gutes Geschäft, weil die Kunden bei ihrem Einkauf nicht nur rabattierte Produkte einkaufen und sich damit die Aktion im Rahmen einer Mischkalkulation rechnet. Die Rabattaktionen verlaufen i.d.R. nach dem Gießkannenprinzip: Jeder Kunde erhält die gleichen Rabatte. Im Rahmen der Kundenbindung gehen jetzt allerdings immer mehr Supermarktketten dazu über, personalisierte Rabatte zu vergeben. Beim Kroger Supermarkt in den USA funktioniert das wie folgt:

Die Einkäufe der Kunden, die mit ihrer Kundenkarte bezahlen, werden analysiert und anschliessend erhalten die Kunden via EMail individuelle Rabattangebote. Wenn z.B. ein Getränkehersteller eine neue Getränkesorte anbietet, wird den Kunden, die bisher schon Getränke dieses Herstellers im Kroger Supermarkt gekauft haben, spezielle “Probierrabatte” angeboten. Und wenn auf der Kundenkarte vermerkt ist, dass der Kunde Mitglied einer Großfamilie ist, werden ihm z.B. Super-Size-Verpackungen von dem Hersteller, von dem er regelmäßig Produkte einkauft, zu Sonderkonditionen angeboten.

Kroger achtet zudem darauf, dass alles möglichst einfach funktioniert. Deshalb müssen die Kunden auch nicht die Rabattangebote, die sie per Mail erhalten haben, ausdrucken und an der Kasse vorzeigen, sondern die Rabatte werden automatisch gegeben, wenn der Kunde mit der Kundenkarte bezahlt. So wird der Kunde natürlich dazu motiviert, möglichst häufig mit der Kundenkarte einzukaufen, damit er zum einen viele Sonderangebote bekommt und zum anderen die Rabatte auch tatsächlich gewährt werden. Und Kroger freut sich auch, weil es viele Infos über seine Kunden erfährt.

Auch andere Supermarktketten, wie Safeway, haben erkannt, dass personalisierte Einkaufsrabatte im Trend sind. Sie biete solche individuellen Rabatte im Rahmen ihres “Just for U”-Programms an. Und natürlich nutzen auch Onlineshops diesen Trend, wie z.B. Dipsie etc. Springwise verweist auf diesen und andere vergleichbare Services in einem etwas älteren Artikel. Diese Servicse schreien gerade dazu, via Apps angeboten zu werden und zwar anbieterübergreifend.

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