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Der Hungerithm bestimmt den Snickers-Preis

Im Internet herrscht häufig ein rauer Ton. Die Menschen kotzen sich im Social Web gerne aus. Woran liegt das nur? Wenn es nach einer Werbeagentur in Australien geht, dann sind die Menschen schlecht gelaunt, wenn sie hungrig sind. Insofern könnte man die Übellaunigkeit mit einem Snickers schnell beseitigen.

So kam die Agentur auf die Idee, den Hungerithm ins Leben zu rufen. Dieser Index zeigt an, wie schlecht die Laune der Menschen aktuell im Web ist. Dafür wurden rund 14.000 Social Web-Beiträge täglich automatisch analysiert und auf einer Aktions-Webseite angezeigt.

Das Ergebnis: Umso schlechter gelaunt die Menschen im Web waren, umso günstiger wurde das Snickers in den 7Eleven-Geschäften in Australien angeboten. Dafür musste man nur via Web den passenden Barcode abrufen und den Rabattcode im Geschäft einlösen. Im besten Fall kostete der Snickers-Riegel nur 0,50 statt 0,99 AUD.

Ein schönes Beispiel, eine Pricing-Aktion mit einer Viral-Aktion zu kombinieren und dabei auch noch stationären Handel (in diesem Fall 7Eleven) einzubinden. Im besten Fall kaufen die Kunden beim Handelspartner nicht nur ein Snickers, sondern auch andere Produkte (wie z.B. Getränke).

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