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Modefirma Filippa K eröffnet Second Hand Geschäft

Für viele Modelabels ist das Geschäft beendet, wenn ihre Produkte erfolgreich verkauft sind. Einige Modeunternehmen gehen einen Schritt weiter, wie zum Beispiel die schwedische Firma Filippa K. Filippa K hat jetzt ein Second Hand Geschäft unter eigenem Label eröffnet, um dort die gebrauchten Kleidungsstücke auf Kommisionsbasis zu verkaufen. Dabei handelt es sich um ein Non-Profit Konzept. Filippa K kooperiert dabei mit einer schwedischen Second-Hand-Kette.

Warum macht solch ein Angebot für das schwedische Modelabel Sinn? Wenn der Kunde seine gebrauchten Klamotten verkaufen kann, hat er wieder Geld, um sich neue Klamotten der schwedischen Firma zu kaufen. Darüber freuen sich Kunden und Anbieter gleichermaßen. Zudem behält Filippa K die Kontrolle darüber, in welcher Qualität die gebrauchten Kleidungsstücke verkauft werden. Denn jedes Kleidungsstück prägt das Qualitätsimage, egal ob neu oder gebraucht. Weiterhin kann man überprüfen, ob und welche Qualitätsprobleme es beim „Langzeittest“ gibt und dadurch Rückschlüsse für die zukünftige Produktion schliessen.

Aus meiner Sicht machen sich zu wenige Firmen Gedanken über solche oder ähnliche Follow Up Servicekonzepte. Dabei ist es meist nicht besonders aufwendig, in Kontakt mit den Kunden zu bleiben, Mehrwerte anzubieten und dabei auch eine Follow-Up-Qualitätskontrolle durchzuführen.

Gefunden bei filippa k via springwise

4 Responses to Modefirma Filippa K eröffnet Second Hand Geschäft

  1. Sebastian sagt:

    Wahnsinn! Genau die Idee trage ich schon seit längerer Zeit mit mir rum. Ich kann mir vorstellen, dass das Konzept gut aufgehen wird. Mir schwebte bei meiner Idee noch das „Klamotten-Abo“ vor. Der Kunde zahlt einen monatlichen Betrag an das Label der Wahl und kann sich entsprechend der Abo-Kategorie Kleidungsstücke aussuchen oder schicken lassen. Nach z.B. einem Monat kann man diese gebrauchten Klamotten dann im Second-Hand-Store abgeben und sich andere oder aktuellere Stücke holen. Bei Handtaschen gibt es dieses Model bereits. Das mag hier wahrscheinlich aber auch am relativ hohen Kaufpreis liegen.

  2. Hallo Sebastian,

    solch ein Mode-Abo Modell gibt es in den USA für die Zielgruppe der Personen, die abnehmen wollen und wohl auch für Schwangere.

  3. Réka sagt:

    „Denn jedes Kleidungsstück prägt das Qualitätsimage, egal ob neu oder gebraucht.‹ Damit bin ich einverstanden. Trotzdem tut die Mehrheit der Modefirmen so, als ob der Second-Hand-Markt überhaupt nicht existierte.
    Ich denke, dass Philippa K. mit dieser Idee erfolgreich wird, aber wir werden sehen.

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