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Erfolgsregeln im Videoclip-Viralzeitaler

Videoclips sind in der Regel nur ein Bestandteil einer erfolgreichen Viralmarketingkampagne. Aber sie sind meist ein ganz wichtiger Bestandteil. Und seitdem es Youtube & Co. gibt, kann jeder solche Clips kostengünstig verbreiten. Oliver Voss hat mit den Machern von den folgenden vier extrem erfolgreichen Viralclipkampagnen gesprochen: Ron Hammer (Hornbach), Horst Schlämmer (VW), Mathias Reim (Sixt), Ronaldinho (Nike). Alle diese Kampagnen haben eins gemeinsam, nämlich eine Identifikationsfigur als Hauptfigur.

Folgende wichtige Erkenntnisse hat Oliver Voss im Rahmen seines Videos herausgearbeitet:

  1. Täglich werden mehrere hunderttausend Beiträge bei YouTube abgerufen. Tendenz ist stark steigend. Damit handelt es sich nicht mehr um einen Nischenkanal.
  2. Der Reiz an Videoplattformen wie YouTube ist es, dass es eine große Auswahl gibt und man die Videos zu jeder Zeit sehen kann. Es wird einem nicht mehr vorgeschrieben, wann man was sehen soll.
  3. Der Viralclip und die Idee dahinter müssen besonders sein, um aus der Masse noch herausstechen zu können. Die Kosten für professionell erstellte Videoclips sind mittlerweile fast so hoch wie für einen TV-Spot.
  4. Spannend ist, dass sich die Macher von Videoclips nicht mehr vom „30-Sekunden-Korsett“ einschränken müssen, die die Ausstrahlungskosten nicht mehr von der Länge der Clips abhängig sind.
  5. Sebastian Voss schätzt insbesondere die Kampagne von VW mit Horst Schlämmer, weil es sich um eine ganze Serie von Video-Spots gehandelt hat (hier liegt aus seiner Sicht die Zukunft von Viralclipkampagnen) und noch andere Medien, wie z.B. ein Kampagnenblog, genutzt wurden.

Die GfK hat im Auftrag der Kölner Unternehmensgruppe eine Online-Umfrage durchgeführt, um u.a. zu ermitteln, welche Präferenzen die User beim Anschauen und Weiterleiten von Videoclips haben. Insgesamt schätzen die User witzige und originelle Clips. Im einzelnen sehen die Präferenzen wie folgt aus, wie ich dem viralmarketing-Blog entnommen habe:

  1. witzige Unterhaltung (48,6 Prozent)
  2. außergewöhnliche Inhalte (35,8 Prozent)
  3. überraschende Clips (24,7 Prozent)
  4. spektakuläre Stunts oder Crashs (20,1 Prozent)
  5. Unklarheit darüber, ob Inhalte echt oder gefaked sind (12,8 Prozent)
  6. niedliche Tiere (11,4 Prozent)
  7. erotische Inhalte (5,9 Prozent)
  8. Prominente (2,3 Prozent)

Immer mehr Unternehmen nutzen Videoclips, um den Konsumenten hinter die Kulissen blicken zu lassen. Nicht mehr Produkte stehen im Vordergrund, sondern das soziale und gesellschaftliche Engagment der Unternehmen. Und hier besteht aus meiner Sicht ein besonderer Reiz. Denn mit Viralclips sollte ich zu vorderst meine Fans ansprechen, die die Clips gerne und mit Überzeugung weiterleiten. Und Fans wollen eben mehr über das Unternehmen erfahren, als man in einem Hochglanzprospekt lesen kann. Natürlich ist es immer eine Gradwanderung. Denn wenn man sich besonders sozial darstellt, obwohl es nicht der Realität enspricht, kann der Bumerang ganz bitter nach hinten ausschwingen. Mehr Infos dazu gibt es in diesem Spon-Artikel.

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2 Responses to Erfolgsregeln im Videoclip-Viralzeitaler

  1. […] 25 days ago1 votesCheck Out the New Blogged.Com>> saved by floz87 36 days ago2 votesErfolgsregeln im Videoclip-Viralzeitaler>> saved by cwweng 41 days ago3 votesViral Marketing Company Capitalizes on New Tools and Thoughts>> […]

  2. […] ein wesentlicher Erfolgsfaktor Personalisierung als Erfolgsgeheimnis von Viralmarketingkampagnen Erfolgsregeln im Videoclip-Viralzeitaler Fehler im Rahmen von WOM-Kampagnen Was der Blick hinter den Kulissen mit Mundpropaganda zu tun […]

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