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Mutmacher (7): Susan Boyle tritt in die Fußstapfen von Paul Potts

Vor zwei Jahren wurde in der englischen Show „Britain´s Got Talent“ Paul Potts entdeckt, der seitdem einen märchenhaften Aufstieg als Musikstar in der ganzen Welt feiern konnte und die Oper „popfähig“ machte. Im letzten Jahr bekamen wir „unseren Paul Potts“ in Form des Mundharmonikaspielers Michael Hirte.

Im Rahmen der 2009er Ausgabe „Britain´s Got Talent“ schlägt das Empire wieder zurück und zwar in Form von Susan Boyle. Sie ist 47 Jahre alt, arbeitslos und wahrlich keine Schönheit, sondern sieht eher wie ein 50jähriges Hausmütterchen aus. Doch wenn sie den Mund (zum singen) aufmacht, schmettert sie mit Ihrer Stimme alle an die Wand.

Obwohl Susan bisher nur im Vorentscheid überzeugen konnte, gilt sie schon als „weibliche Paul Potts“. Ihr Video wurde allein bei Youtube seit diesen Samstag mehr als eine Million mal angeschaut. Und das macht Hoffnung, dass wir neben den „hübschen Abziehbildern“ auch echte Typen wollen, nicht allein und hauptsächlich, aber immerhin auch. Deshalb ernenne ich Susan Boyle zur Mutmacherin des Tages.

Update 31.05.2009: Susan Boyle konnte zwar im Finale mit mehr als 19 Mio. Zuschauern acht Teilnehmer hinter sich lassen, unterlag aber knapp (mit 20,2 zu 24,9 % der 4 Mio. Stimmabgaben) der Street Dancer Gruppe „Diversity“. AFP meldet allerdings: „Trotz des enttäuschenden zweiten Platzes könnte Boyle eine große Karriere bevorstehen. Nach britischen Medienberichten könnten ein Plattenvertrag sowie ein geplantes Buch und ein Film über ihr Leben der alleinstehenden Frau bis zu neun Millionen Euro einbringen.“

7 Responses to Mutmacher (7): Susan Boyle tritt in die Fußstapfen von Paul Potts

  1. Der Auftritt erinnert mich schon extrem an Paul Potts. Nachdem der solchen Erfolg hatte, versucht „man“ es jetzt offensichtlich mit einem weiblichen Entlein. Auch die Tränen der Rührung in den Augen der Jury, das anfängliche Auslachen, die Standing Ovations und alles Weitere sieht nach der Paul-Potts-Geschichte sehr inszeniert aus.

    Was wieder die Frage aufwirft, wie viel bei diesen Sendungen aufgrund von „Abstimmungen“ und „Jurys“ entschieden wird und wieviel knallhartes Marketing und gezieltes Lancieren im Hintergrund geschieht.

  2. Hallo Jan,

    da ist was dran an Deiner Beobachtung. Aber wenn dadurch ein „hässliches Entlein mit schöner Stimme“ zum Star wird, dann ist mir das viel lieber, als wenn es ein beliebig austauschbarer Teenie-Sänger der dritten Garde schafft.

    Insgesamt vermute ich auch, dass Susan Boyle nicht mehr die Karriere machen wird wie Paul Potts. Abziehbilder haben es meist schwerer.

    Gruss

    Burkhard

  3. […] wurde Susan’s Auftritt in der ersten Woche bereits über 40 Millionen mal angesehen. In Burkhard Schneiders Best Practice Business Blog habe ich folgendes Kommentar entdeckt: Was wieder die Frage aufwirft, wie viel bei diesen Sendungen […]

  4. […] “best-practice-business.de” blogpost (April 14th 09) Here is an Article in German, short piece, interesting about it: almost no factual information, even though it sounds very short and factual. The “factual” impression comes from a few short sentences labeling Susan Boyle as “the new female Paul Potts”, and then analyzing “it is encouraging, that we also want real types, not only pretty clones. not solely and mainly, but also.” I would say, that is typical for all the German articles that i read, and summarizes in typical “curt”(<-judgement) German way, what the “marketers” are saying, but overall, the German voices have a dry and cynical undertone packaged as “authority” and factual, but all of them all bring no actual facts, quotes and background, but solely analysis, like they are content with “correctly labeling her”. So I will stick more to the English sources. […]

  5. […] Susan Boyle verliert im Finale “Britain´s got Talent” Susan Boyle konnte zwar im Finale mit mehr als 19 Mio. Zuschauern acht Teilnehmer hinter sich lassen, unterlag aber knapp (mit 20,2 % zu 24,9 % der 4 Mio. Stimmabgaben) der Street Dancer Gruppe “Diversity”. AFP meldet allerdings: “Trotz des enttäuschenden zweiten Platzes könnte Boyle eine große Karriere bevorstehen. Nach britischen Medienberichten könnten ein Plattenvertrag sowie ein geplantes Buch und ein Film über ihr Leben der alleinstehenden Frau bis zu neun Millionen Euro einbringen.” Schwarze Hautpflaster haben das Potential zum Millionenseller Im Februar 2008 haben wir hier im Blog prognostiziert, dass Schwarze Hautpflaster zu Millionensellers werden und die Basis für eine lukrative Geschäftsidee werden könnte. Beatrice Pfister hat sich daraufhin gemeldet, weil sie seit 2007 Pflaster für dunkelhäutige Menschen anbietet. Konkret kann mein eine Packung mit 24 Pflastern in vier Größen und Formen bestellen. Ein englischer Anbieter geht noch einen Schritt weiter, indem er seit kurzem Pflaster in fünf verschiednen Farbtönen anbietet, von Kakao bis Bronze. InqBox: Die Erfinder der Verkaufsfächer kommen aus Asien Die Idee, einzelne Verkaufsfächer zu vermieten, kommt aus Asien. Unter dem Label “inQbox” gibt es solche Geschäfte seit 2003 in Asien, konkret in Singapore und Malaysia. Hier in Deutschland gibt es seit einigen Jahren das Fach-Geschäft in Düsseldorf. Ich wundere mich, warum sich dieser Trend noch nicht in allen großen Städten der Welt durchgesetzt und jemand ein Franchisekonzept daraus entwickelt hat. http://www.best-practice-business.de/blog/?p=2378http://www.deutsche-startups.de/2009/05/20/weblin-am-ende/ http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3300 – Schwarze Hautpflaster – http://www.coolbusinessideas.com/archives/ynot_plast_plasters_for_melaninrich_skins.htmlhttp://www.bejeal.com/_index.html Vorbild für Fach-geschäft – http://www.inqbox.com « Business Idea Center mit mehr als 970 Ideen auf entrepreneur.com   […]

  6. […] Susan Boyle verliert im Finale “Britain´s got Talent” Susan Boyle konnte zwar im Finale mit mehr als 19 Mio. Zuschauern acht Teilnehmer hinter sich lassen, unterlag aber knapp (mit 20,2 % zu 24,9 % der 4 Mio. Stimmabgaben) der Street Dancer Gruppe “Diversity”. AFP meldet allerdings: “Trotz des enttäuschenden zweiten Platzes könnte Boyle eine große Karriere bevorstehen. Nach britischen Medienberichten könnten ein Plattenvertrag sowie ein geplantes Buch und ein Film über ihr Leben der alleinstehenden Frau bis zu neun Millionen Euro einbringen.” Schwarze Hautpflaster haben das Potential zum Millionenseller Im Februar 2008 haben wir hier im Blog prognostiziert, dass Schwarze Hautpflaster zu Millionensellers werden und die Basis für eine lukrative Geschäftsidee werden könnte. Beatrice Pfister hat sich daraufhin gemeldet, weil sie seit 2007 Pflaster für dunkelhäutige Menschen anbietet. Konkret kann mein eine Packung mit 24 Pflastern in vier Größen und Formen bestellen. Ein englischer Anbieter geht noch einen Schritt weiter, indem er seit kurzem Pflaster in fünf verschiednen Farbtönen anbietet, von Kakao bis Bronze. InqBox: Die Erfinder der Verkaufsfächer kommen aus Asien Die Idee, einzelne Verkaufsfächer zu vermieten, kommt aus Asien. Unter dem Label “inQbox” gibt es solche Geschäfte seit 2003 in Asien, konkret in Singapore und Malaysia. Hier in Deutschland gibt es seit einigen Jahren das Fach-Geschäft in Düsseldorf. Ich wundere mich, warum sich dieser Trend noch nicht in allen großen Städten der Welt durchgesetzt und jemand ein Franchisekonzept daraus entwickelt hat. Weblin ist gescheitert deutsche-startups hat gemeldet: “Der weblin-Betreiber Zweitgeist ist am Ende – das 2006 von Christine Stumpf und Heiner Wolf gegründete Start-up ist in die Insolvenz geschlittert. Bereits Anfang Mai bestellte das Amtsgericht mit Rechtsanwalt Jörn Weitzmann einen Insolvenzverwalter. Der Niedergang von weblin begann mit einer geplatzten Finanzierungsrunde.” « Business Idea Center mit mehr als 970 Ideen auf entrepreneur.com   […]

  7. […] Susan Boyle verliert im Finale “Britain´s got Talent” Susan Boyle konnte zwar im Finale mit mehr als 19 Mio. Zuschauern acht Teilnehmer hinter sich lassen, unterlag aber knapp (mit 20,2 % zu 24,9 % der 4 Mio. Stimmabgaben) der Street Dancer Gruppe “Diversity”. AFP meldet allerdings: “Trotz des enttäuschenden zweiten Platzes könnte Boyle eine große Karriere bevorstehen. Nach britischen Medienberichten könnten ein Plattenvertrag sowie ein geplantes Buch und ein Film über ihr Leben der alleinstehenden Frau bis zu neun Millionen Euro einbringen.” Schwarze Hautpflaster haben das Potential zum Millionenseller Im Februar 2008 haben wir hier im Blog prognostiziert, dass Schwarze Hautpflaster zu Millionensellers werden und die Basis für eine lukrative Geschäftsidee werden könnte. Beatrice Pfister hat sich daraufhin gemeldet, weil sie seit 2007 Pflaster für dunkelhäutige Menschen anbietet. Konkret kann mein eine Packung mit 24 Pflastern in vier Größen und Formen bestellen. Ein englischer Anbieter geht noch einen Schritt weiter, indem er seit kurzem Pflaster in fünf verschiednen Farbtönen anbietet, von Kakao bis Bronze. InqBox: Die Erfinder der Verkaufsfächer kommen aus Asien Die Idee, einzelne Verkaufsfächer zu vermieten, kommt aus Asien. Unter dem Label “inQbox” gibt es solche Geschäfte seit 2003 in Asien, konkret in Singapore und Malaysia. Hier in Deutschland gibt es seit einigen Jahren das Fach-Geschäft in Düsseldorf. Ich wundere mich, warum sich dieser Trend noch nicht in allen großen Städten der Welt durchgesetzt und jemand ein Franchisekonzept daraus entwickelt hat. Weblin ist gescheitert deutsche-startups hat gemeldet: “Der weblin-Betreiber Zweitgeist ist am Ende – das 2006 von Christine Stumpf und Heiner Wolf gegründete Start-up ist in die Insolvenz geschlittert. Bereits Anfang Mai bestellte das Amtsgericht mit Rechtsanwalt Jörn Weitzmann einen Insolvenzverwalter. Der Niedergang von weblin begann mit einer geplatzten Finanzierungsrunde.” « Business Idea Center mit mehr als 970 Ideen auf entrepreneur.com   […]

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