In Marketing - Network, V - Buchbesprechung, V - Tipps und Tricks

Networking in der Praxis – Teil 1: Definition

Am 3. November haben wir die Serie “Erfolgsfaktoren” gestartet. Hier wollen wir aufzeigen, durch welche Faktoren und Maßnahmen Unternehmen erfolgreich geworden sind. Nicht Theorie, sondern Praxis steht im Vordergrund.

Da jetzt die Tage “kürzer” werden, sind wir etwas rastlos und starten hiermit gleich die nächste Serie: “Tipps und Tricks”. Beginnen wollen wir mit dem Special “Networking”. Damit beginnen wir auch ein kleines Experiment. Als roten Faden nehmen wir nämlich das Inhaltsverzeichnis vom von Andreas Lutz, dem Initiator von ueberbrueckungsgeld.de. Wir haben hier schon kurz darüber berichtet. Das Inhaltsverzeichnis des Buches (= unser roter Faden) können sie hier einsehen. Jedoch handelt es sich bei dieser Berichterstattung nicht allein um einen Zusammenfassung, sondern vielmehr auch um eigene Erkenntnisse.

Im ersten Kapitel befasst sich Andreas Lutz damit, den Begriff “Networking” zu definieren. Dabei geht er ganz pfiffig heran, weil er eher beschreibt, was “Networking” nicht ist:

  • Networking ist nicht verkaufen
  • Networking ist nicht Network-Marketing
  • Networking ist nicht das Sammeln und Verteilen von Visitenkarten
  • Networking ist kein Tauschgeschäft
  • Networking ist nicht Vitamin B

Bei einem Kontakt-Netzwerk handelt es sich um vernetzte Kontakte. Es geht also nicht um das sture Sammeln von Visitenkarten und Kontakten. Denn nur, wenn die Kontakte untereinander vernetzt sind, können sie ihre ganze Kraft entfalten. Denken Sie z.B. daran, dass sie ein Empfehlung von einem Geschäftspartner erhalten, wenn sie einen neuen Designer suchen. Was machen sie damit? Umso besser sie ihren Geschäftspartner kennen und damit vertrauen, umso hochwertiger ist für sie die Empfehlung. Wenn sie jetzt noch über mehrere andere Netzwerkpartner erfahren, dass sie gute Erfahrungen mit dieser Designerin gemacht haben, treten sie endgültig in Kontakt mit ihr.

Wichtig ist weiter, dass ein Netzwerk vom ausgeglichenen Verhältnis zwischen Geben und Nehmen “lebt”. Sicherlich haben auch sie schon die sog. “Vampire” kennengelernt, die nur nehmen und nicht geben. Solche Vampire machen ein Netzwerk schnell kaputt, weil dadurch ein Ungleichgewicht von Geben und Nehmen entsteht. Und wenn man sich ausgenutzt fühlt, steigt man schnell wieder aus. Lassen Sie sich also nicht aussaugen! Sie sollten aber kein Beziehungskonto führen. Denn im Einzelfall gibt es sicherlich kein ausgeglichenes Konto zwischen Geben und Nehmen. Netzwerkkontakte sind natürlich auch keine Befehlsempfänger oder Mitarbeiter, wie das im Network-Marketing üblich ist.

Wesentlich ist, dass ein Netzwerkkontakt i.d.R. umso wertvoller wird, umso öfters man den Kontakt hält. Diese guten Kontakte erarbeitet man sich und bekommt man nicht wie beim Vitamin B “vererbt”.

Schreibe einen Kommentar