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Englischer Wein – von einer Schnapsidee zur Touristenattraktion

'Birmingham_2007-08_007[1]' von BEST PRACTICE

Vor mehr als 20 Jahren hatte ein englischer Landwirt in der Nähe von Birmingham die Schnapsidee, Wein anzubauen. Dafür erwarb er anfang der 80er Jahre 400 Weinstöcke. Ca. 300 Flaschen Wein konnte er so erzeugen. Es war nicht mehr als ein Hobby. Jedoch war die Resonanz seiner Freunde und Bekannten so groß, dass er immer mehr Weinstöcke eingepflanzt hat und jetzt zu einer der bekanntesten Winzer in England gehört. Es handelt sich um das Weingut “Halfpenny Green Vineyards”. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass in Zukunft aufgrund des Klimawandels noch viele andere nordeuropäische Länder den Weinanbau für sich entdecken werden.

Jeden Tag kommen Einheimische genauso wie Touristen und kosten auf dem Weingut die verschiedenen Weine im Rahmen einer Weinprobe. Ich vermute, dass so ein Großteil der jährlichen Weinernte schon ganz elegant in kleinen Dosen verkauft wird. Gutes Geld verdient der Landwirt auch damit, dass er in seinem großen Shop fast alle Köstlichkeiten von der Insel verkauft. Wenn man schon keinen Wein den Liebsten mitbringen will, so findet man hier garantiert das richtige Mitbringsel. Einfach clever, wie der Landwirt aus einem Hobby ein einträgliches Geschäft gemacht hat. Welcher Landwirt schafft es sonst, täglich tausende von Kunden auf seinen Hof zu locken und das meiste Geld durch Gastronomie und Handel verdient.

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