In V - Second Life

Second Life = Open Source

Am Sonntag habe ich noch hier im Blog die Frage gestellt: “Wann kommt das Open Game?”. Und schon einen Tag später vermeldet Linden Lab, den Source Code von Second Life zu veröffentlichen, damit die weltweite Programmierercommunity mithilft, die Software zu verbessern. Also, dass Ihr so schnell meine Frage beantwortet habt, das ist wirklich beeindruckend 🙂

Ich finde den Schachzug etrem gut. Denn jetzt es nicht nur für die Wettbewerber, sondern auch jeden Newcomer wahnsinnig schwer, die Vormachtstellung von SL zu durchbrechen. Versuchen Sie mal jetzt Geld von einem Investor für eine Software zu bekommen, die es an jeder Straßenecke “geschenkt” gibt. Aber von eins sollte man sich nicht blenden lassen. Geld will Linden Lab auch in Zukunft verdienen. Nur eben mit dem Betreiben der Plattform und nicht dem Verkauf von Software.

One Response to Second Life = Open Source

  1. URS sagt:

    Der Client war ja schon vorher kostenlos, nur die erweiterten Funtionen in Second Life haben Geld gekostet.

    Wenn Linden Labs den Quellcode nun zur Verbesserung veröffentlicht, sorgt das meiner Ansicht nach für ein halbes Jahr, in dem Linden verzweifelt seine Server sicher machen wird, und in dem man in der virtuellen Welt weitere “interessante” Objekte finden wird (die ersten “Viren” geb es ja schon). Aber danach sollte es in Second Life wieder gesittet zugehen.

    Ich begrüße die Veröffentlichung des Quelltextes, das sorgt generell für stabilere Programme — gerade bei weit verbreiteter Software.

Schreibe einen Kommentar