In V - Second Life

Second Life Weekly

Second Life_driving
Copyright 2007, Linden Research, Inc. All Rights Reserved

  • Electronic Arts will im nächsten Monat mit „Virtual Me“ Second Life Konkurrenz machen
    EA hat bisher den Trend zur 3D-Online-Community verschlafen, obwohl dem unter know-how-Gesichtspunkten nichts entgegengestanden hätte. Jetzt will der Hersteller von 3-D-Spielen angreifen und nächsten Monat mit „Virtual Me“ eine 3-D-Onlinecommunity starten. EA sieht gute Chancen, SL ernsthaft Konkurrenz zu machen, weil die Avatare bei „Virtual Me“ viel realistischer als bei SL aussehen würden. Ein Knaller zudem ist, dass die Avatare auch in neuen EA-Spielen mitspielen können. Helfen soll die Korporation mit Endemol. Nicht verwunderlich, dass bald ein Big Brother Spiel geplant ist.
  • IBM eröffnet Sales-Center in Second Life
    Egal ob Sie Software, Hardware oder Business-Lösungen von IBM kaufen wollen, das können Sie jetzt auch in SL machen. Verständigungsprobleme sollte es auch keine geben, zumindest nicht sprachlich. Das Verkaufspersonal spricht englisch, portugiesisch, deutsch, spanisch, holländisch, italienisch oder französisch. IBM verkauft aber nicht in SL, sondern bietet auch Technik-Support für die Endkunden an. Innovation Center und Conference-Center sind eher für die IBM-Partner gedacht.
  • Interview mit Linden Lab Chef Philip Rosedale
    Philip Rosedale wurde im Interview mit Guardian u.a. gefragt, was der nächste große Schritt für Second Life ist. Klare Antwort: Die Sprachtechnologie zu implementieren, damit die Avatare nicht nur per Kurzmessage sondern auch per Sprache kommunzieren können. Interessant ist auch die Frage, ob sich Philip Rosedale bewusst ist, dass er eine Diktatur aufgebaut hat, die eine immer größere wirtschaftliche Macht erhält. Mein Tipp: lesenswert!
  • Welche Projektmodelle in Second Life funktionieren – und welche nicht
    Markus Breuer bringt es in seinem Artikel auf den Punkt: „Virtuelle Welten sind heute in allererster Linie Kommunikationsplattformen (wofür das Avatar-Prinzip wichtig ist). Sie sind gut für intensive Kommunikation mit kleinen bis mittelgroßen Teilmengen der Zielgruppe. Sie sind perfekt, um Communities zu bauen, die ihre Mitglieder intensivst involvieren.“ Einfach nur ein Gebäude in SL zu stellen und dann erst einmal abzuwarten, bringe dagegen meist gar nichts.
  • Manager Magazin fragt: „Was kommt nach Second Life“
    Die Berater von Z_Punkt starten im Artikel mit folgender These: „Der gängige Fokus auf Marketing und Shopping in immersiven Erlebniswelten greift deutlich zu kurz. Wer aber die Schnittstellen zwischen Virtualität und Realität verstanden hat, der wird erkennen, dass sich schon mittelfristig gänzlich neue Arten des Wirtschaftens abzeichnen.“ Ein großer Vorteil bei SL sei es, das Wissen „zoombar“ zu machen. Konkret würden 3D-Schulungen, 3D-Handbücher und Live Support am 3D-Objekt boomen.

Schreibe einen Kommentar