In V - Strategie

Krisen fördern neue Geschäftsmodelle

Der Unternehmer, der in den heutigen Zeiten überleben will, muss häufig neue Wege gehen. Neue Geschäftsmodelle braucht das Land in der Krise. Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu. Nehmen wir das Empire State Building als Beispiel, dass Mitten in der größten Rezession der “neuen” Menschheitsgeschichte erstellt wurde. Es sollte zum Magnet für Midtown Manhattan werden und damit der Gegend rund um die Wall Street echte Konkurrenz im Büromarkt machen. Das gelang leider nicht und deshalb hatte das damals höchste Gebäude der Welt schnell seinen Spitznamen weg: Empty Building.

Es brauchte mehr als 20 Jahre, bis alle Räume dieses Bürhohauses voll vermietet waren. Das nenne ich mal eine Durststecke. Trotzdem arteten die ersten Jahr des Bestehens nicht zum totalen finanziellen Fiasko aus. Das lag daran, dass die Aussichtsplattform schnell mehr als 1 Million Menschen pro Jahr zählen durfte. In den ersten Jahren wurde mehr Geld mit Eintrittsgeldern als mit der Vermietung von Büroräumen erzielt. Seit das Gebäude im Jahr 1931 eröffnet wurde, besuchten über 120 Millionen Menschen die Aussichtterrasse.

Wirklich Werbung muss das Empire State Building für seine Aussichtsplattform nicht machen. Jeder Besucher New Yorks will dieses Wahrzeichen besuchen und den Rundumblick auf der Plattform genießen. Gerade, weile drumherum nicht viele andere Wolkenkratzer stehen, ist die Aussicht einmalig. Das zeigt einmal mehr, dass man auch Erfolg haben kann, wenn die ursprünglichen Ziele nicht erreicht werden konnten. Wichtig ist allerdings, dass das Ruder in der Krise rumreißen kann und nicht allein auf ein Geschäftsmodell setzt, das anfangs nicht funktioniert.

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