In V - Strategie

Warum die „Warum-Frage“ für ein StartUp entscheidend ist

Warum sind manche Unternehmen viel innovativer, erfolgreicher und entwickeln eine deutlich größere Kunden- und Mitarbeiterloyalität als die anderen? Die Antwort ist laut Marketingberater Simon Sinek, der im letzten Herbst das Buch „Start with why“ herausgebracht hat, sehr einfach: Unternehmen, die sich zu Beginn die Sinnfrage ihres Tuns stellen und beantworten und anschließend der Welt erläutern, warum sie das tun was sie tun, sind häufig erfolgreicher als die anderen, die „nur geldgeil“ sind. Denn die anderen erklären meist nur, was und wie sie es tun.

Aus Sicht von Sinek fängt der Erfolg mit der „Warum“-Frage an, gefolgt von der „Wie-Frage“ und der „Was-Frage“. Am Beispiel von Apple erläutert er die richtige Reihenfolge seinen Global-Circles, wie der Werbeblogger rezensiert hat:

  1. Warum > “Everything we do, we believe in challenging the status quo. We believe in thinking differently.‹
  2. Wie > “By making our products beautifully designed, simply to use, and userfriendly.‹
  3. Was > “We just happen to make great computers.‹ Wanna buy one? Or an iPhone, iPod, iPad

Mein Lieblingsbeispiel für sinnhaftes Handeln ist TOM´s Shoes, über das ich im Juni 2008 hier im Blog berichtet habe. TOMS steht für Shoes for Tommorow. Für jedes verkaufte Paar Alpargatas-Schuhe aus Argentinien wird ein Paar an die armen Kinder in Südamerika verschenkt. Auf die Idee kam Blake Mycoskie während eines Urlaubes in Argentinien. Mittlerweile sind TOM´s Shoes Bestseller, obwohl viele Käufer die Schuhe noch nicht einmal hübsch finden. Und es gibt viele, die kostenlos für TOM arbeiten oder als Fans kostenlos Werbung machen, obwohl auch ihnen das Design der Schuhe nicht gefällt. Das ist aus meiner Sicht die Königsklasse. Schon damals habe ich das Erfolgsrezept veröffentlicht, woraus Sinek jetzt ein ganzes Buch gemacht hat:

„Blake hat schnell erkannt, wie das Marketing der Zukunft aussieht: Erkläre, warum Du Deine Firma gegründet hast und wem die Erfolge zugute kommen. Tue nicht nur etwas Gutes, sondern erzähle diese Story kurz und knapp jedem, der sie hören will (oder auch nicht). Involviere Deine Kunden. Mache Sie zu Fans. Der Rest passiert dann fast von selbst. Denn heute können sich Stories via Social Networks, YouTube & Co. viel schneller verbreiten als früher. Für die Erstellung eines erfolgreichen Viral-Videos hat Blake auch gleich drei Erfolgsregeln parat: Erkläre, warum Du Deine Firma gegründet hast, zeige die Personen, die von Deinen Taten profitieren zeige am Ende des Spots das Produkt, mit dem der Zuschauer etwas Gutes tun kann.“

3 Responses to Warum die „Warum-Frage“ für ein StartUp entscheidend ist

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  2. […] Erfolgsregel: “Es muss Sinn machen!” Vor kurzem habe ich mich im Rahmen des Artikels “Warum die “Warum-Frage‹ für ein StartUp entscheidend ist” mit dieser Sinnfrage schon beschäftigt. Die Antwort, warum manche Unternehmen viel erfolgreicher […]

  3. […] wichtiges Erfolgsgeheimins für Unternehmen in der Neuzeit besteht darin, Sinn zu stiften. Mein Lieblingsbeispiel dazu ist immer noch TOMs Shoes, über die ich erstmals im Jahr 2008 hier im […]

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