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SAFEE – Smarte Flugzeuge gegen Terror

Seit den vereitelten Terroranschlägen in dieser Woche werden die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen wieder deutlich verstärkt. Jeder fragt sich: Wie kann man sich noch besser gegen Terroranschläge schützen? Ein Weg bestünde darin, mehr Sicherheitstechnologie in das Flugzeug selber zu integrieren. Genau daran arbeiten Forscher aus ganz Europa im Rahmen des SAFEE-Projektes. SAFEE steht für Security of Aircraft in the Future European Environment und wurde 2004 von der EU ins Leben gerufen.

Wenn es nach den Wissenschaftlern geht, wird schon bald folgende Sicherheitstechnologie am Bord des Flugzeuges sein:

  • Chip-basiertes Zählsystem, dass Anzahl der Passagiere und denen zugordnetes Handgepäck abzählt
  • Audio- und Videosensoren, die auffälliges Verhalten der Passagieren an den Piloten melden.
  • Verschlüsselung der Gespräche zwischen Cockpit und Bodenkontrolle
  • Biometrisches Zugangssystem, das nur authorisierten Personen die Steuerung des Flugzeuges erlaubt. Wenn eine nicht authorisierte Person das Flugzeug steuert, wird automatisch auf Autopilot umgestellt, so dass ein Kollisionskurs wie bei 9/11 unmöglich ist.
  • Sicherheitssystem in On-Board-Computer, das im Falle einer Entführung das Flugzeug automatisch zum nächsten Flughafen steuert, ohne dass noch vom Piloten eingegriffen werden kann.

Bis 2012 sollen die Ideen in serienfertige Lösungen umgesetzt worden sein. Die Wissenschaftler sind sich schon jetzt einig, dass man auch dadurch nicht die Bedrohung komplett ausschliessen kann. Jedoch handelt es sich um ein weiteres “Sicherheitsnetz”. Fraglich ist nur, wer die Kosten übernehmen soll. Die Fluggesellschaften wollen die Kosten auf die Regierungen umwälzen, da es sich ja schliesslich um nationale Sicherheit handele.

Gelesen bei futurezone.

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