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Gutes Beispiel für CSR: Fußballplatz auf Metro-Markt in Berlin

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Fast jedes Unternehmen hat sich auch schon in der Vergangenheit gesellschaftlich engagiert. Aber seitdem viele Marketing und PR-Experten auf dieser Welle reiten, liest man fast täglich von CSR-Projekten. Im Gegensatz zu früher „kaufen sich insbesondere größeren Unternehmen nicht mehr frei, sondern entwickeln einzigartige und berichtenswerte Projekte. Solch ein positives Beispiel ist für mich der Fußballplatz auf dem Metro Großmarkt Friedrichshein-Kreuzberg (Berlin), der im Jahr 2006 neu eröffnet wurde. Die Idee kam von den Anwohnern, weil es in der dortigen Gegend kaum Sport- und Gründflächen gibt. Und selbst der Name „Metro Fußballhimmel“ wurde im Rahmen eines Crowdsourcing-Projektes ermittelt. Hörer eines Berliner Radiosenders haben ihn erfunden und darüber abgestimmt.

Es handelt sich konkret um den ersten Fußballplatz auf dem Dach eines Metro-Marktes weltweit. Und davon gibt es immerhin mehr als 500. Der 8.750 Quadratmeter große Kunstrasenplatz entspricht sogar den Normen des Weltfußballverbands FIFA. Auf dem Fußballdach, das für rund 600 Zuschauer ausgelegt ist, sorgen eine Flutlichtanlage und eine transportable Tribüne mit 300 Sitzplätzen für Stadionatmosphäre. Ein Clubhaus mit Umkleidekabinen, Schiedsrichterraum, Gastronomie und Toiletten gibt es natürlich auch. Und damit herabfallende Fußbälle nicht die Metro-Kunden unten auf dem Parkplatz treffen, wurden ringsherum 8,50 Meter hohe Fangzäune aufgestellt. Metro hat nicht nur die Baukosten komplett übernommen, sondern auch die laufenden Kosten für Platzwart, Ordnungskräfte und technischen Betrieb der Anlage.

Gelesen in Land-der-Ideen, Pressemitteilung der Metro und Berliner Zeitung.

2 Responses to Gutes Beispiel für CSR: Fußballplatz auf Metro-Markt in Berlin

  1. […] Die Aufforderung “Tue Gutes und rede darüber” ist sicherlich vielen bekannt. Wenn dies Unternehmen aufgreifen, so heißt dies neudeutsch Corporate Social Responsibility. Ein Schlagwort, das die deutsche Wirtschaft seit einiger Zeit beherrscht und wie so oft aus dem angloamerikanischen Sprachraum zu uns gekommen ist. Vor dem Hintergrund von Klimaveränderung, Erderwärmung, Alterung der Bevölkerung, Globalisierung ist die ethisch-unternehmerische Verantwortung angesprochen. Das heißt, dass die Unternehmensziele nicht nur Wachstum und Rendite heißen, sondern sich auch an ökologischen, sozialen und ethischen Zielen orientieren. Okay, angesichts so mancher Pressemitteilung über Arbeitsplatzabbau oder Mindeslohndiskussion kommt man ins Zweifeln, inwieweit Unternehmen verstehen, dass ihr Unternehmserfolg von einer intakten Gesellschaft abhängt, aber es gibt eine wachsende Anzahl von Unternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Einige unterstützen mit Spenden und Sachverstand unterschiedliche Projekte. Wie z.B. die Metro in Berlin, die auf dem Dach ihres Großmarktes im Stadtteil Friedrichshein- Kreuzberg einen Fußballplatz baute, da es im dortigen Stadtteil nur wenig Sport- und Grünflächen gibt. Und es gibt sogar sogennante Social Entrepreneure, also eine Mischung aus Bill Gates und Mutter Teresa. Die verfolgen eine gesellschaftliche Idee und zur Finanzierung dieser Idee gründen sie ein Unternehmen. […]

  2. Und ich schaue von meinem Balkon direkt rüber zu diesem Metromarkt.
    Ich finde auch: eine gelungene und sinnvolle Sache! Was mich nur stört, ist die RIESIGE Metro-Werbung davor, die jedes Berlin-Foto, das man von der Warschauer Brücke aus macht, kolossal verschandelt. Schade.

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