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Zukunftsvision: Schwimmende Städte als „nachhaltige“ Zufluchtorte für Opfer von Klimakatastrophen

Der Architekt und Visionär Vincent Callebaut hat sich Gedanken darüber gemacht, wo aufgrund des Klimawandels die Bewohner von Städten langfristig Zuflucht finden, die nahe am Wasser gebaut sind, egal ob Monaco, New York, Hongkong oder Rotterdam. Seine Lösung ist eine schwimmende Stadt mit dem Namen Lilyput. Als Vorbild hat er die Natur genommen: Seerosenblätter.

Diese großen „Rettungsinseln“ sollen Platz für mehr als 50.000 Menschen haben, die dort dauerhaft leben können sollen. Durch Sonnenkollektoren, Windräder etc. sollen die Inseln mehr Energie generieren, als die Bewohner verbrauchen. 50 % der Stadt soll oberhalb und 50 % unterhalb der Wasseroberfläche liegen. Damit sich die Menschen langfristig heimisch fühlen, sind auch Flora und Fauna in Form von kleinen Wäldern, Wiesen und Parks geplant.

Derzeit handelt es sich erst um eine Zukunftsstudie, ohne konkrete Kostenschätzungen. Deshalb ist es bisher noch schwer einzuschätzen, wie teuer ein Platz pro Person wirklich werden könnte und ob und wann die erste „Rettungsinsel“ vom Stapel läuft. Aber es ist zu erwarten, dass sich diesen Platz in der „Arche Noah“ nur die Reichen leisten können. Was ich vermisse, ist auch ein Zoo, der auch die Tiervielfalt sichert.

Gefunden im mindsharing-Blog

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