In Marketing - Preis, Trends

Neue Revenuemodelle in der Musikindustrie

Hier im Blog habe ich mich schon öfters mit neuen Einnahmemodellen für die Musikindustrie beschäftigt, da die Basiseinnahmen aus dem Verkauf von Tonträgern und Musikdownloads zum Teil dramatisch einbrechen. Die “Free Economy” fordert hier ihre Opfer. Nur die ewig gestrigen stemmen sich mit Macht gegen den Trend.

Die anderen überlegen, wie man neue Wege finden kann. Wie man es anders und besser macht, habe ich z.B. diese Woche hier im Blog berichtet. Natürlich beschäftigen sich auch viele andere Blogger mit diesem Thema. So hat Marcel Weiss diese Woche den Grundsatzartikel “Wie Musiker in Zeiten des Internets Geld verdienen (können)” verfasst.

Folgende zusätzliche Einnahmemodelle für die Musikindustrie hat er aufgelistet:

  • Konzerte oder DJ-Auftritte
  • Merchandising, wie etwa T-Shirts
  • Finanzierung der Musikproduktion über Spenden der Fans
  • Teurere VIP-Zugänge zu den Konzerten
  • (Online-)Fanklubmitgliedschaften
  • Zugänge zu nichtöffentlichen Foren auf den Websites der Musiker, in denen die Musiker sich beteiligen
  • Streng limitierte, physische Editionen von Musikaufnahmen, am besten aufwendig gestaltet

Es fehlen noch einige Einnahmemöglichkeiten, wie z.B. der Verkauf von Livemitschnitten direkt nach dem Konzert. Hierüber habe ich ja gerade diese Woche berichtet. Wer noch mehr gute Ideen sucht, dem empfehle ich grundsätzlich den Artikel “Better than free” hier im Blog. Demnach gibt es acht Ansätze, aus einem freien wieder ein gut bezahltes Gut zu machen. Von diesem Artikel könnt Ihr Euch natürlich auch inspirieren lassen, wenn Ihr nichts mit der Musikindustrie zu tun habt. Auf jeden Fall sollte man sich aber den Verlauf in den Branchen anschauen, die zuerst die Vor- und Nachteile einer Free Economy spüren.

One Response to Neue Revenuemodelle in der Musikindustrie

  1. […] unserem Artikel “Neue Revenuemodelle in der Musikindustrie” und in vielen weiteren Artikeln haben wir aufgezeigt, dass man die “ganze Klaviatur” […]

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