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Mythos Elektroauto: Klein, teuer, hässlich und günstig im Verbrauch

Habt Ihr Euch schon gewundert, dass ich das ganze Wochenende dem Thema Auto gewidmet habe? Kein Wunder, geht die IAA doch in wenigen Minuten in Frankfurt zu Ende. Kein Wort habe ich im Vorfeld öfters gehört, als “Elektroauto”. Deshalb habe nicht nur ich hinter die Kulissen geschaut. Auch das manager-magazin hat es getan und stellt die Elektroautos vor, die bald in Deutschland zu kaufen sein werden.

Was fällt auf. Die meisten Autos sind klein, hässlich und teuer im Anschaffungspreis. Deshalb wird mit günstigen Verbrauchskosten geworben. Doch dabei handelt es sich häufig um eine Milchmädchenrechnung, wie manager-magazin vorrechnet: “Für 100 Kilometer müssen E-Up-Fahrer (das erste E-Auto von VW) demnach mit 2,92 Euro allein für Stromkosten rechnen. Angesetzt ist in dieser Rechnung ein Strompreis von 20,3 Cent pro Kilowattstunde sowie der vom Hersteller angegebene Verbrauch von 14,4 Kilowattstunden auf 100 Kilometern. Polo-Fahrer kommen mit 3,80 Euro für 100 Kilometer bei einem Dieselpreis von 1,15 Euro pro Liter nur unwesentlich teurer weg, sofern sich der Motor an den vom Hersteller angegeben Verbrauch in Höhe von 3,3 Liter auf 100 Kilometern hält.”

Wenn man die Rechnung vor Steuern macht, sind die Verbrauchskosten sogar vergleichbar. Und aufgrund der hohen Anschaffungskosten werden die Versicherungskosten auch deutlich höher als bisher sein. Aua! Jetzt gibt es nur noch zwei Chancen. Entweder greift der Staat mit Subventionen ein, oder er veranschlagt nach der Wahl eine PKW-Maut, von der E-Autos befreit sind. Oder er lässt es laufen. Und dann setzen sich die E-Autos erst im oberen Segment durch. Der neue TEsla S (siehe oben) wird mit 43.000 EUR den BMW´s und Daimlers das Fürchten lehren. Aua!

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