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Augmented Reality als Verkaufstreiber im stationären Handel

Der letzte Artikel hat aufgezeigt, dass Shopping im eigenen Wohnzimmer via Augmented Reality mit Hilfe von iPhone, Kinetic-Box & Co. immer einfacher und bezahlbarer wird. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis wirklich jeder die Technik zu Hause hat, die das passgenaue Shopping ermöglicht. Bis dahin haben stationäre Händler die Chance, mit innovativen Lösungen vor Ort zu punkten. Ich habe drei Beispiele ausfindig gemacht, die aufzeigen, dass Shopping vor Ort nicht langweilig und mühsam sein muss.

Der Klassiker ist die virtuelle Anprobe vor Ort. Dadurch kann man ohne großen Zeitaufwand ein Vorauswahl an Kleidungsstücken treffen, die zu einem passen können. Besonders hilfreich wäre, wenn einem nur Kleidungsstücke angezeigt werden, die auch in der passenden Größe vor Ort erhältlich sind und man diese ausgewählten Produkte gleich in die Ankleidekabine geliefert bekäme, ohne selber lange auf die Suche gehen zu müssen. Genauso genial wäre es, wenn man per Mail informiert werden würde, wenn nicht vorrätige Kleidungsstücke wieder im Lager sind. Und 3D-Körpervermessung sollte eigentlich auch schon zum Standard gehören.

Augmented Reality Bildschirme sind aus meiner Sicht ideale Kundenstopper. Kunden bleiben stehen und können für die angebotenen Produkte vor Ort begeistert werden, ohne dass ein Verkäufer sofort zur Stelle sein muss. Und sie fungieren optimal als “Wartezone”, bis der Verkäufer endlich für einen Zeit hat. Ein passendes Beispiel dafür ist obige Lösung ist Kosmetikbereich. Denn im Gegensatz zu den Kleidungsstücken möchte viele Kundinnen keinen Probiermarathon über sich ergehen lassen, um das passende Produkt zu finden.

Aber nicht nur stationäre Händler können vom AR-Trend profitieren. Auch Markenartikler sollten die Chance nutzen, dass sich die Kunden mit ihren Produkten in den Regalen der Händler intensiver beschäftigen. Heinz Ketchup bietet aus meiner Sicht ein ganz gutes Beispiel, wie für Smartphone-Nutzer Mehrwerte geschaffen werden können, indem Kochrezepte etc. präsentiert werden, nachdem die Ketchup-Flasche via iPhone “gescannt” wurde. Da geht noch mehr.

One Response to Augmented Reality als Verkaufstreiber im stationären Handel

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