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Fünf Beispiele zum Visual Commerce Trend

ePages und Hamburg@Work präsentieren seit letzter Woche auf ihrer Aktionsseite zehn aktuelle E-Commerce-Trends. Nachdem wir hier im Blog schon auf den “Bricks&Clicks”-Trend näher eingegangen sind, widmen wir uns heute dem Visual Commerce Trend. Die Hamburger beschreiben den Trend im Intro wie folgt: “E-Commerce wird bildhafter: Künftig kann die Customer Journey mit der bildbasierten Suchanfrage beginnen: Eine zufällig fotografierte Lederjacke wird dann zum spontanen Shopping-Objekt. Wird das selbst geschossene Bild zum universalen Einstiegspunkt in den Konsumprozess?”

Fünf Beispiele, die zu diesem Trend passen, will ich hier näher vorstellen:

Instagram-Bild fungiert als Designvorlage für Nike-Sneaker
Mass Customization ist schon ein “alter Hut”. Allerdings gibt es immer wieder neue Tools, die einen echten Mehrwert bieten. So können Nutzer ihr Lieblings-Nike Air Max-Modell auf Basis eines Instagram-Fotos (dient quasi als Farbvorlage) designen lassen. Wenn ihnen der Designvorschlag gefällt, können sie den Schuh kaufen und natürlich auch via Instagram allen Nutzern vorstellen. Davon können sich andere inspirieren lassen. Warum nicht auf Basis eines Fotos des Kunden, auf denen er seine Lieblingsklamotten trägt, solch einen Schuh designen lassen?

Wunschoutfit fotografieren und via Web die passenden Produkte finden
Häufig sieht man Passanten auf der Straße, die Klamotten tragen, die man auch gerne kaufen würde. Wer spricht jetzt aber die Passanten wirklich darauf an? Jetzt geht es auch ohne. Auf der Modeplattform Oshare kann man jetzt Fotos seiner Wunschklamotten hochladen und bekommt anschliessend die passende Produkte zum Kauf angeboten. Möglich macht das eine Kooperation zwischen dem asiatischen Social Network Clozette, dem E-Commerce-Anbieter Rakuten und der visuellen Suchmaschine ViSenze.

Wunschfarbe des Outfits fotografieren und passende Produkte dazu anzeigen lassen
Manchmal gefällt einem eine besondere Farbe von Klamotten, die ein Passant trägt. Nicht immer will man dann das identische Kleidungsstück erwerben, sondern anderen Kleidungsstücke und Accessoires genau in dieser Farbe. Das ist jetzt dank der mobilen App Fashionfreax Lens kein Problem mehr. Die App präsentiert passende Produkte, die man online käuflich erwerben kann. Derzeit arbeiten bereits 30 Hersteller und 120 Handelsunternehmen mit dem Netzwerk zusammen. Bis jetzt arbeiten 30 Hersteller und 120 Händler mit dem Anbieter dieser App zusammen,

Bilderkennungssoftware hilft, Erfolg von Social Media Kampagne auszuwerten
Auf immer mehr Social Networks wie Instagram, Tumblr und Pinterest sind Texte “out” und Bilder “in”. Das erschwert allerdings die Auswertung der Werbetreibenden, wie erfolgreich ihre Kampagne war. Die Firma Piqora übernimmt diesen Job gerne dank Einsatz von Bilderkennungssoftware. Gazematrix bietet einen ähnlichen Service auch an, damit die Fans dafür belohnen kann, die Bilder einer Firma oder Produktes ins Web gestellt haben.

Freunde stimmen ab, welches Produkt man kaufen soll
Häufig steht man alleine im Laden und kann sich zwischen zwei Produkten oder Kleidungsstücken, die zur Auswahl stehen, nicht entscheiden. Die Größe des Kleiderschrankes oder Portemonnaies reichen allerdings nicht aus, um beide Gegenstände zu kaufen. Was tun? Via VotoApp kann man jetzt die Fotos der Produkte, die zur Auswahl stehen, hochladen und die Freunde können abstimmen, welches Produkt ihnen am besten gefällt.

Lust auf mehr Beispiele? Hier im Blog habe ich schon zahlreiche Ideen rund um den Visual Commerce Trend vorgestellt:

Es gibt viele Anzeichen, warum der Visual Commerce Trend in Zukunft noch kräftig Fahrt aufnehmen wird. Zum einen boomen Social Networks, die auf Bildersprache basieren (Instagram, Pinterest und Co.). Zum anderen werden fast alle Webseite bildlastiger. Und letztlich arbeiten mobile Anwendungen lieber mit Bildern, als mit Texten. Und letztlich ist der Mobile Commerce Trend nicht mehr aufzuhalten. Deshalb sollten sie sich in vielfältiger Art und Weise von o.g. Beispielen inspirieren lassen.

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