Frankfurter StartUps

Die Frankfurter Gründerszene ist innovativer und bunter, als die meisten Experten wissen. Davon kann man sich jährlich auf der AUFSCHWUNG-Messe für Existenzgründer und junge Unternehmer in Frankfurt am Main überzeugen. Auf dieser Seite stellen wir innovative StartUps vor, die ihren Firmensitz in Frankfurt am Main haben. Wer Lust bekommen hat, sollte auch beim Ideen-Magazin-Artikel „Rhein-Main StartUps“ vorbeischauen.

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Spannende StartUp-Stories finden Sie im Gründer Guide 2016, dem Magazin für die Gründerszene FrankfurtRheinMain.
Gründer Guide

HIGH TECH

Wearable Life Science GmbH – Antelope EMS-Fitness Anzug
In wenigen Monaten will die Wearable Life Science GmbH einen Ganzkörper-Fitnessanzug mit integrierten Elektroden auf den Markt bringen, um überall beim Sport (und eben nicht nur in speziellen Fitnessstudios) die natürliche Muskelkontraktion zu stimulieren. Das soll die Trainingsergebnisse deutlich verbessern und auch beim Ausdauersport dabei helfen, mehr Muskeln aufzubauen. Für dieses innovative Produkt gab es schon die ispo brand new Award 2015 in der Kategorie „Sportswear“. Mehr Infos gibt es hier im Blogbeitrag.

antelope

COBI – Connected Bike
„COBI (steht für Connected Bike“ ist das erste voll vernetzte, integrierte System der Welt, das jedes Rad mit über 100 Funktionen und einem Dutzend Weltneuheiten ausstattet. Alles über eine neue, einfache, elegante und spielerische Benutzeroberfläche auf dem Smartphone steuerbar – für Fahrräder und E-Bikes. Es ist das erste ganzheitliche patentierte System für Fahrräder, das sowohl Hard- als auch Software umfasst. Das erste System zum Nachrüsten für Jedermann.“ Via Kickstarter konnten Ende 2014/ Anfang 2015 mehr als 400.000 USD eingesammelt werden. Investoren haben sich mit insgesamt mehr als 12. Mio EUR beteiligt. Geschäftsführender Gesellschafter der COBI GmbH mit Sitz in Frankfurt ist Andreas Gahlert, ehemals Gründer und CEO der Multimediaagentur „Neue Digitale“.

GREEN START-UPS

mobileeee – eCarsharing am Flughafen
Noch sind reine E-Car-Flotten und reine E-Carsharing-Anbieter die Ausnahme, weil für viele Kundenanforderungen die Batteriereichweite von E-Autos noch nicht ausreicht. Anders ist das an Flughäfen. Hier brauchen die meisten Nutzer die Fahrzeuge nur für die Nutzung kurzer Fahrstrecken. Das hat die Firma 5-Starport mit Sitz in Frankfurt erkannt und bietet mit „mobileeee“ (mobile eco efficient experience) ökoeffiziente Mobilitätslösungen für Firmen speziell im luftfahrtaffinen Umfeld an. Schwerpunkte sind derzeit e-Carsharing, Carpool Management sowie Flottenlösungen und Fuhrparkmanagement für Unternehmen mit Sitz am Flughafen Frankfurt.

Calmdura entwickelt Akkusysteme für elektrische Laubbläser und Co.
Calmdura ist ein junges Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, das sich auf „grüne Technologien“ spezialisiert hat. Die von Victor Fischer gegründete Firma entwickelt und vertreibt auf der Lithium-Ionen Technologie basierende, vielseitig einsetzbare Akkusysteme (Power Pack) für elektrische Power Tools (z.B. Laubbläser, Heckenscheren, Kettensägen, Motorsensen) und Elektroleichtfahrzeuge (z.B. E-Cargo Bikes, Elektrorikschas). Zu den Kunden gehören Städte und Kommunen, öffentliche Dienstleister, Facility Management Firmen und Gärtnereibetriebe (Bereich: Power Tools) sowie Betreiber von E-Fahrzeugflotten (Bereich: E-Fahrzeuge). Bekannt wurde das StartUp durch den Auftritt in „Die Höhle der Löwen“.

FINTECH / FINANZDIENSTLEISTUNGEN

bettervest – Crowdfundingplattform für Energieeffizienzprojekte
Im August 2013 startete die EnergieEffizienz-Crowdfundingplattform bettervest ihr erstes offizielles Funding. Seitdem hat sie sich als wichtige Crowdfundingplattform für „gründe Projekte“ entwickelt. bettervest entstand aus einem Projekt, das Gewinner des 1. Frankfurter StartUp-Weekendes wurde. bettervest versteht sich im Rahmen der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells nur zweitrangig als Finanzierungsplattform, sondern vielmehr als Social Content und CSR-Marketinginstrument. Ebenfalls können solche Maßnahmen im Rahmen des „Employer-Brandings“ eingebunden werden. Die beteiligten Firmen können sich als attraktiver Arbeitgeber für die Generation Y positionieren, die mit ihrer Arbeit auch Sinn stiften und die Gesellschaft positiv verändern wollen.

Venture Capital Marktplatz exchangeBA
Hier die Erfolgsbilanz laut Anbieter: „Seit 2005 bringt die exchangeBA AG kapitalsuchende Unternehmen und Investoren zusammen. Wir unterstützen kapitalsuchende Unternehmen und Investoren bei der Umsetzung von Venture Capital-Finanzierungen. Dies erreichen wir durch einen modularen, auf die Bedürfnisse des Mandanten angepassten Beratungsansatz und unseren Venture Capital-Marktplatz. Auf der Investorenseite sind über 1.000 Investoren aus den Bereichen Privatinvestoren/Business Angels, Venture Capital- und Private Equity-Gesellschaften sowie Family Offices gelistet. Auf der Unternehmensseite begleiten wir kapitalsuchende Unternehmen, unabhängig von Branche, Unternehmensphase, Region und Höhe des Kapitalbedarfs. Über 70 Transaktionen konnten bis heute erfolgreich begleitet werden.“. Mehr Infos gibt es hier im Blog.

Ginmon – professionelle Vermögensverwaltung für Privatkunden
Ginmon bietet eine professionelle Vermögensverwaltung für Privatkunden. Das StartUp will die Vermögensanlage automatisieren und für alle online verfügbar machen. Die Innovation hinter Ginmon ist dabei die Verbindung einer wissenschaftlichen Anlagestrategie, der Sicherheit einer renommierten Bank und der Benutzerfreundlichkeit einer modernen Web-Plattform. Mit Hilfe eines kurzen Fragebogens ermittelt der Kunde zunächst den für sich passenden Anlegertyp. Im nächsten Schritt sieht er die Zusammensetzung sowie die erwartete Wertentwicklung des berechneten Weltportfolios. Die Geldanlage kann der Kunde nun über ein leicht verständliches Reporting einsehen und bei Bedarf komfortabel anpassen.

Savedroid – automatisch Sparen mit Sparregeln („smooves“)
savedroid ist eine intelligente App, die nach den Sparregeln („smooves“) des Nutzers automatisch Geld für ihn zur Seite legt, damit er seine Wünsche erfüllen kann. Ein Beispiel: Einmal mit Runtastic Laufen gehen und savedroid legt automatisch 5 € vom Girokonto des Nutzers auf das savedroid Sparkonto zur Seite. So wird ganz automatisch gespart und der Nutzer muss sich nicht mit komplexen Anlageprodukten beschäftigen. Dank eines Partnernetzwerkes an Onlineshops erhalten die Sparer jeweils einen Bonus zusätzlich. Darüber hinaus erkennt und realisiert savedroid für seine Nutzer automatisch persönliche Einsparpotenziale. Die Savedroid AG wurde im September 2015 in Frankfurt gegründet.

debitos – die Forderungsbörse
Die Debitos GmbH ist eine Online-Forderungsbörse, auf der offene Rechnungen und Kredite schnell in Liquidität verwandelt werden können. Das Frankfurter Fintech Unternehmen bringt Forderungskäufer und -verkäufer erstmals in einer Online-Börse zusammen. Dabei wickelt Debitos den gesamten Prozess, wie Investorenansprache, Preisfindung und Vertragsabschluss digital ab. Das Unternehmen wurde bereits 2010 von Timur Peters in Frankfurt gegründet. Bisher wurde schon mehr als eine Milliarde Euro an Forderungen und Krediten über die Forderungsbörse verkauft.

creditshelf – Marktplatz für Mittelstandskredite
creditshelf ist der professionelle Marktplatz für Mittelstandskredite bis 2,5 Millionen Euro. Unternehmen erhalten hier die Möglichkeit, ihr Umlaufvermögen günstig zu finanzieren. Im Gegensatz zum klassischen Bankkredit müssen die Firmen keine Sicherheiten stellen. creditshelf macht damit die kurzfristige Finanzierung der betrieblichen Leistungserstellung für mittelständische Unternehmen einfacher und günstiger. Die Laufzeit der Kredite beträgt einen bis zwölf Monate.Kreditgeber sind institutionelle Anleger wie zum Beispiel Family Offices, alternative Investmentfonds oder Unternehmen mit kurzfristigen Liquiditätsüberschüssen. Die Vergabe der Kredite erfolgt über eine Auktion.

WirFinanzierer
Die „WIR Finanzierer“ wollen ab 2015 KMU-Anleihen auf den Markt bringen, um den Mittelstand von Kreditinstituten unabhängiger zu machen. Durch Bündelung des Finanzierungsbedarfs von rund 25 Unternehmen, mit Beträgen von 500.000 Euro bis 10 Mio. Euro, und einer zentralen Abwicklung der Transaktion, wird eine für kleinere und mittelgroße Unternehmen wie auch für Investoren gleichermaßen interessante Struktur geschaffen. Mit einem angestrebten Gesamttransaktionsvolumen von rund 120 Mio. Euro wird ein deutlich breiterer Kreis an Investoren erschlossen, als das einem einzelnen Unternehmen möglich wäre. Mehr Infos gibt es hier.

Avamo will das Ausfallrisiko von Mikrokrediten reduzieren
Avamo (ehemals „BCB Biometric Credit Bureau“) stellt in Zusammenarbeit mit Marktteilnehmern Produkte zur biometriebasierten Kreditnehmeridentifikation, zur elektronischen Datenverarbeitung in Echtzeit und zur Prozess- und Risikosteuerung an. Das Hauptprodukt besteht langfristig in der Bereitstellung von Kreditwürdigkeitsinformationen. Kurzfristig soll durch Angebot von Value Added Services bestehend aus dem sogenannten Mobile Office (Tablet-PC mit angeschlossenem Fingerabdruckscanner und einer Softwareanwendung zur Erfassung und Anzeige von Kundendaten) sowie einem Managementinformations- und einem Customer Relationship Management-System der Markteintritt gelingen.

IKT

Legal Tech StartUp BusyLamp
BusyLamp ist ein von ehemaligen Großkanzleianwälten gegründetes Legal Tech StartUp mit Sitz in Frankfurt am Main. Die von dem Unternehmen entwickelte Software verbessert die Zusammenarbeit mit externen Rechtsberatern, automatisiert Prozesse und spart damit den Rechtsabteilungen Zeit und Kosten. Dank des Einsatzes von Analysetools können die Ausgaben genau überwachst werden. BusyLamp bietet mittlerweile auch Module zur elektronischen Ausschreibung von Mandaten an. Nur wenige Jahre nach der Markteinführung wird die webbasierte Softwarelösung zum Controlling von externen Rechtsberatungskosten bereits in über 50 Ländern eingesetzt. Büros gibt es nicht nur in Frankfurt, sondern auch schon in London und New York.

GeoMon – Mit Geodaten Gelden verdienen
Hier die Kurzbeschreibung der Idee: „Mit GeoMon möchten die Gründer einen neuartigen Monitoring-Ansatz verwirklichen. Zeitlich und räumlich hochauflösende Geodaten wie z. B. Luftbilder, Digitale Geländemodelle, etc. sollen produziert, analysiert, bewertet und im Anschluss daran dem Kunden als Datei, Kartendruck oder Web-GIS-Anwendung zugänglich gemacht werden. Der Zugang soll über eine onlinebasierte Plattform (Browser + App) erfolgen, die Daten sollen jederzeit via Smartphone o. Ä. abrufbar sein. Anders als bei meist bodenbezogenem Monitoring wird hier die Datengewinnung mittels „Drohnen“ (Micro Unmanned Aerial Vehicles) durchgeführt.“

SlidePresenter
Die webbasierte Software von SlidePresenter bietet eine ganzheitliche Lösung zur Publikation von Vorträgen, Seminaren und Trainings in einem neuen Format: Sprechervideo synchronisiert mit PowerPoint-Slides. SlidePresenter erfordert keine Software-Installation und keine technische Integration. Die Nutzer können eine Schulung mit der Webcam oder einer beliebigen Videokamera aufzeichnen, und smarte Trainingsinhalte einfach per Klick erstellen und verteilen. Gegründet wurde die Firma 2010. Geschäftsführender Gesellschafter ist Sebastian Walker.

INTERNET

yasni – die Personensuchmaschine
Wikipedia fasst die Gründerstory wie folgt zusammen: „Yasni ist eine Personensuchmaschine, betrieben von der Yasni GmbH. Sie aggregiert Suchergebnisse aus externen Quellen und ist damit eine Metasuchmaschine. Gegründet wurde die Yasni GmbH 2007 von Steffen Rühl, Christian Rühl und Robert Ziesche. Im selben Jahr startete das Online-Angebot. 2008 stiegen die Mountain Business Angels unter Cornelius Boersch als Investorengruppe ein, woraufhin Yasni expandierte und weitere Länderversionen entwickelte. Im Februar 2008 erzielte Yasni über eine Million eindeutige Besucher pro Monat. Im März 2009 wurde laut comScore Yasni unter den 100 meistbesuchten Webseiten in Deutschland 2008 gemessen. Im Oktober 2010 verzeichnete die Firma 22 Millionen Besucher und 50 Millionen Seitenaufrufe pro Monat. Mehr als eine Million Benutzer sind weltweit registriert. Die Webseite ist in 15 Sprachen und auf 21 Länderdomains verfügbar.“

Zentrales Fundbüro
Das Zentrale Fundbüro packt ein altes Problem mit modernen Mitteln an und bringt so endlich Ordnung in die chaotische Fundlandschaft. Die erste Meta-Suchmaschine für Verlustsachen ermöglicht das einfache und kostenlose Wiederfinden von Verlorenem, Gestohlenem und Entlaufenem sowie das Einstellen von Fundsachen. Die Plattform zählt über 200.000 Einträge, verbindet dabei über 700 kommunale sowie private Fundbüros und bildet diese übersichtlich auf einer Karte ab. Für den B2B-Bereich wurde der Zentrale Fundbüro Manager (Software und App) entwickelt, der das Handling von Fundsachen und Verlustanfragen deutlich vereinfacht. Die Software ist an die Online-Plattform angebunden, gleicht die Ergebnisse automatisch ab und informiert automatisch über passende Einträge. Zentrales Fundbüro wurde Sieger des Speed-Mentoring 2015.

zentralesfundbuero

Bonusteam bietet ein Bonusprogramm für lokale Anbieter an
Die Macher der Bonusteam-App haben sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen wieder dazu zu motivieren, nicht immer direkt an die großen Handelsketten und Online-Shops zu denken, sondern die vielen tollen lokalen Einkaufs- und Gastronomie-Angebote im ersten Schritt in Frankfurt und Umgebung zu nutzen. Bonusteam ist eine lokale Smartphone-App, mit der die Kunden durch das Abfotografieren ihrer Kassenbons bei vielen verschiedenen lokalen Partnern Punkte sammeln und später gegen Prämien einlösen können. Die Systematik ist also ähnlich wie bei anderen Bonusprogrammen, läuft aber komplett über die Handy-App. Es gibt keine separate Karte. Die App-Nutzer können die gesammelten Punkte bei allen Partnern sammeln und auch wieder einlösen.

Studentica – Lern- und Networkingplattform für Studenten
studentica vereint soziales Netzwerk mit Lernplattform und bietet damit Studenten sowie Dozenten eine neuartige Plattform zum Austausch von Inhalten, zur Kommunikation untereinander und vorallem zum gemeinsamen Lernen. Studenten der Goethe-Uni-Frankfurt kamen auf die Geschäftsidee, weil sie mit den bisherigen Angeboten nicht zufrieden waren. Mehr Infos gibt es hier.

Mentorlane findet für jeden den passenden Mentor
Mentorlane will für jedes Interessierten den passenden Mentor finden und via lokalem Netzwerk unterstützen. Es gibt vier Mentee-Ziegruppen: StartUp, Führungsnachwuchskräfte, Studenten, Restarter. USP von Mentorlane ist, dass das Konzept weltweit skalierbar ist und trotzdem lokal agiert. Die Vision ist: Mentorlane will der erste Accelerator für die persönliche Entwicklung werden. Derzeit wird noch die Plattform entwickelt. Der Start soll spätestens im Frühjahr 2015 erfolgen. Mehr Infos hier im Blog.

DIENSTLEISTUNGEN

MeinUnternehmensfilm.de
Unter dem Namen „MeinUnternehmensfilm.de“ produziert das Start-Up seit dem Jahr 2012 Imagefilme, Werbefilme und animierte Erklärfilme und Erklärvideos. Im Bereich Erklärfilme gehört das StartUp zu den Preisführern in Deutschland. Schon ab 2.990 EUR gibt es einen individuell gezeichneten Erklärfilm mit max. 2 Minuten Länge. Die Qualität ist dabei so überzeugend, dass auch schon namhafte Kunden gewonnen werden konnten. In Zukunft sollen modulare Konzepte für bestimmte Zielgruppen erstellt werden, um eine Skalierung zu erreichen. Zudem soll der quantitative Kundennutzen wissenschaftlich „bewiesen“ werden. Ein schönes Beispiel für ein StartUp, dass vom Fleck weg gutes Geld verdient und trotzdem enorme Expansionschancen hat. Nicht von ungefähr gewann das StartUp den Frankfurter Gründerpreis.

SOCIAL STARTUPS

Social StartUp Digitale Helden
Die Digitalen Helden haben das Ziel, das Aneignen von Medienkompetenz in Schule und Familie im deutschsprachigen Raum zu fördern. Digitalen Helden sind in den Jahrgängen 7 bis 9 und gehen an ihren Schulen präventiv in Klassenbesuchen durch die Jahrgangsstufen 5 und 6 und gestalten Elternabende. Sie stehen als eine Art „Internet-Mentoren“ ihren Mitschülern bei Fragen rund um die Themen Cybermobbing, Sexting, Persönlichkeitsrechte, etc. als Ansprechpartner auf Augenhöhe zur Verfügung. Mit dieser Idee konnten die Digitalen Helden schon viele Sponsoren, Stiftungen, das Social Impact Lab in Frankfurt und auch die Teilnehmer des 2. Speed Mentoring auf der AUFSCHWuNG-Messse begeistern. Mehr Infos gibt es hier.

PRODUZENTEN

Halcón SuperSport GmbH
Die Firma mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hersteller des Sportautos „FALCARTO“. Nur 15 Stück davon sollen pro Jahr produziert werden. Die Ausstattung können sich die Kunden nahezu frei auswählen. Dafür müssen Sie aber mindestens 170.000 EUR bezahlen. Designt hat den Sportflitzer Christopher Kranz, der im wahren Leben Komponist ist. Geschäftsführer dieses etwas anderen StartUps ist Richard Damm. Er ist kein Unbekannter in Frankfurt. Seit Jahren verdient er als Musikproduzent sein Geld, obwohl er früher einen „anständigen Job“ bei der Lufthansa hatte. Mit dabei ist auch Ralph Diehl, aber nicht nur beim Produzieren von Musik. Im Jahr 2012 gewannen Richard Damm, Ralph Diehl und Fabian Hildebrand für Ihr StartUp „Happy Landings Flugsimulations GmbH“ den Frankfurter Gründerpreis.

halcon super sport

Braustil – Braukunst made in Frankfurt
Wir in Frankfurt sind nicht gerade verwöhnt, was gutes Bier made in Frankfurt angeht. Doch seit kurzem gibt es mit Braustil eine neue Mikrobrauerei mitten in Frankfurt. Viele Frankfurter kennen noch die Tankstelle im Oeder Weg (eine der letzten Tankstellen in der Innenstadt). Auf diesem Gelände wird nun Bier gebraut und im Sommergarten bzw. Bauernmarkt ausgeschenkt und verkauft. Mehr Infos hier im Blog.

El K‘ Pony UG – Heelbopps
Vor einigen Jahren suchte Katharina Hermes für ihre schicken Highheels Absatzschoner, um auf Kopfsteinpflaster nicht schnell umzuknicken und die Absätze auch vor Kratzern etc. zu schützen. Im Rahmen ihrer Recherche fand sie keine Absatzschoner, die sie überzeugen konnten. Entweder fielen sie schnell wieder ab oder waren nicht formschön oder sie waren transparent. Deshalb erfand Sie die Heelbopps, die eine echte Augenweide sind. Der Durchbruch gelang auf der Fashion Week 2013. Seitdem räumt die Gründerin auch zahlreiche Gründerpreise ab. Mehr Infos gibt es hier im Blogbeitrag.

Dr. Severin – Aftersaves für Achseln und Intimzonen
Die Gründer von Dr. Severin kamen auf die Ideen, Aftershaves nach der Rasur von Achseln, Beinen und Leistenbereich anzubieten und zwar für Männer und Frauen. Egal ob Rasur, Epilation oder Waxing, die Dr. Serverin Produkte beugen Rasierpickeln, Rötungen, Brennen und Juckreiz vor und sorgen für ein hervorragendes Rasurergebnis. Die Produkte sollen den Menschen helfen, bei denen sonstige Produkte nicht geholfen haben. Die Gründer entwickeln und produzieren in Deutschland, ohne Tierversuche, ohne Alkohol, aluminiumfrei und ohne Parabene. Bekannt wurde Dr. Severin u.a. durch einen Auftritt bei DHDL.

Code-No macht Verlierer zu Gewinner
Täglich verlieren Menschen Wertsachen, wie Handys, Portemonnaies, Schlüsselbund, Brillen, Koffer etc. Die gute Nachricht: Code-No. bringt 93 % aller registrierten Wertsachen zurück. Bereits über 6 Mio. Code-Nummern berfinden sich für mobile Gegenstände, Gepäck und Fahrrad im Umlauf. Dabei haben Kooperationen mit vielen Produktherstellern dabei geholfen, Code-No. zum Nr. 1 Fundbüro gemacht zu haben. Mehr Infos gibt es hier im Blog.

code-no

GASTRONOMIE

Burrito Bande – Foodtruck
Die Burrito Bande hat im Juni 2013 Deutschland als erste Stadt Frankfurt am Main mit leckeren Burritos und mehr überfallen. Durch die neue Online-Vorbestellung-Funktion kann ab sofort jeder seine Burritos zur gewünschten Abholzeit auch ohne Wartezeit abholen. Bereits ab 500 € überfällt die Bande jede Veranstaltung. So breit aufgestellt ist die Burrito Bande in Frankfurt schon zur Institution geworden. Mehr Infos gibt es hier im Blog.

burritobande

MoschMosch – Nudelbar
Aus der Frankfurter Gastronomieszene ist Mosch Mosch nicht mehr wegzudenken. Hier die Gründerstory: „Hinter der erfolgreichen Nudelbar-Idee stehen die zwei Freunde aus Kindheitstagen und längst auch Kollegen Matthias Schönberger und Tobias Jäkel. Aus einer fixen Idee wurde 2002 Ernst: Das erste MoschMosch-Restaurant eröffnete im Luginsland in der Frankfurter Innenstadt. Diese Nudelbar ist inzwischen Geschichte, da das gesamte Gebäude abgerissen wurde und neuen Bauten weichen musste. Doch mittlerweile gibt es MoschMosch – immer gestaltet und kreiert nach dem Vorbild eines japanischen Wirtshauses – elfmal in Deutschland. Mit mehr als 280 festen und freien Mitarbeitern erwirtschaften wir über 12 Millionen Euro im Jahr.“

coa cuisine of asia
Und noch einer asiatische Nudelbar mit Frankfurter Wurzeln, die eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat: „coa® – cuisine of asia wurde 2005 von den in Asien aufgewachsenen deutschen Brüdern Constantin und Alexander v. Bienenstamm gegründet. Ihr Ziel war es, eine Lifestyle-orientierte asiatische Fast-Casual-Systemgastronomiekette in Deutschland zu etablieren und so auch dem Trend nach frischerem und gesünderem Essen zu entsprechen. Inzwischen unterhält das Unternehmen sieben eigene Restaurants in Frankfurt, Mannheim und Stuttgart sowie zwei Franchise-Betriebe in Berlin und Prag. Gekochtwird immer vor dem Gast, der dadurch vor Ort die Frische der Zutaten kontrollieren kann. Mit diesem Konzept steigerte das Unternehmen seinen Umsatz seit der Gründung kontinuierlich um durchschnittlich knapp 40 % pro Jahr.“

What the Food – Restaurant
Und noch ein Restaurantkonzept, das in kürze durchstarten wird. Zahlreiche Business Angels konnten für das Konzept schon begeistert werden: “ What the Food! spezialisiert sich auf das Angebot von stringent gesundem Essen mit Fokus auf die Bürowelt. Das Ziel ist es Kunden zu ermöglichen sich im Büroalltag gesund ernähren zu können ohne dabei auf Geschmack sowie Genuss zu verzichten. Gleichzeitig werden Informationen
über die Speisen spielerisch zur Verfügung gestellt, um Transparenz zu ermöglichen. Auch Allergiker
und Menschen mit Intoleranzen sollen angesprochen werden. Chemische Zusatzstoffe und unnötige
Zuckerzusätze sind tabu. Mehr Infos gibt es hier.

SONSTIGES

Klassikstadt – Die Heimat für Oldtimer
Hier die Gründerstory:„Ende 2010 eröffnete in den beeindruckenden Backsteingebäuden in Frankfurt-Fechenheim die Klassikstadt und ist seitdem Heimat und eindrucksvolle Kulisse für über 30 Firmen mit direktem Bezug zu klassischen Automobilen, Sport- und Rennwagen. Zehn hochspezialisierte Werkstätten warten und restaurieren automobile Raritäten, unterschiedliche Händler bieten Fahrzeuge aus der Gründerzeit des Automobils bis hin zu aktuellen Supersportwagen an.Für Firmen, Institutionen und Privatleute bietet Klassikstadt unterschiedlichste Veranstaltungsflächen für bis zu 750 Personen inmitten automobiler Kostbarkeiten und spannender Atmosphäre.“

„FRIEDHOF“

Krause&Krüger – Kuchenbäcker mit sozialer Ader
Fast alle haben den Kopf geschüttelt, als sich Eduard Razum als Kuchenbäcker in Frankfurt selbständig gemacht hat. Denn er gab einen gutebezahlten Job bei Sony Music in London auf und konnte noch nicht einmal eine Bäckerlehre vorweisen. Aber er hatte eine gute Geschäftsidee: Das Zauberwort lautet “sozialer Konsum”. Vom Verkaufspreis für jedes einzelne Stück Kuchen gingen mindestens 15% an einen Projektpartner – ein gemeinnütziges Projekt, das der Kuchenbäcker Krause & Krüger unterstützte. Die Idee kam gut an, so dass Razum immer mehr Kunden und Vertriebspartner für seine Kuchen begeistern konnte. Trotzdem gab er auf.

Wollt Ihr noch mehr über die Frankfurter Gründerszene erfahren? Alexander Hüsing stellt im Artikel „20 Frankfurter StartUps, die man kennen sollte” vor. Paul Herwarth von Bittenfeld veröffentlicht bei Rhein-Main-StartUps ein StartUp-Verzeichnis, in der StartUps aus FrankfurtRheinMain übersichtlich vorgestellt werden.

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