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Mutmacher (11): Fresh N Friends erfindet den Tante-Emma-Laden neu

Tante Emma Läden werden immer mehr aus dem Stadtbild verdrängt. Schuld daran sind nicht nur Supermärkte und Discounter, sondern auch Tankstellenshops und Lebensmittellieferdienste. Doch seit zwei Jahren gibt es wieder etwas Hoffnung. Im Mai 2007 hat Anton Kerler seine ersten Fresh N Friends Shops in Berlin eröffnet. Mittlerweile sind es schon vier Geschäfte in Berlin und dank eines Franchisekonzeptes sollen bald viele weitere Geschäfte in ganz Deutschland folgen.

Was macht diese Shops so besonders? Sie fallen zuerst durch ihr modernes Design auf. Sehr praktisch ist, dass die Geschäfte 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche geöffnet haben. Die Ladenfläche ist mit 50 bis 100 qm eher klein. Angeboten wird ein Sortiment für den täglichen Bedarf. Es gibt aber nicht nur Produkte zum mitnehmen, sondern auch eine Theke, wo man leckere Sandwiches essen und gemütlich einen Kaffee trinken kann. Damit handelt es sich um eine Mischung aus einem Bio-Imbiss und einem Einzelhandelsgeschäft.

Besonders am Fresh N Friends-Konzept ist, dass das Sortiment und Geschäftsausstattung je nach Umfeld sehr unterschiedlich sein können. So stehen in einer Filiale, die von Büros umgeben ist, das Imbiss- und Cafe-Angebot im Vordergrund. Weiterhin ungewöhnlich ist, dass bis zu 95 Prozent des Produktangebotes in Form von Eigenmarken oder Cobranding erfolgen soll. Dadurch soll Topqualität zu bezahlbaren Preisen gewährleistet werden.

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