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5 außergewöhnliche Social Networks, die für Gesprächsstoff sorgen

Auch heute gibt es noch eine Flut an Social Networks, die neu auf den Markt kommen oder mit neuen Lösungen aufwarten. Heute präsentiere ich fünf solcher Social Networks. Es ist auch heute noch verwunderlich, welche Details Menschen hier verraten. Allerdings sind die Beweggründe dafür sehr unterschiedlich.

Bewusst habe ich mir auch zwei Social Networks herausgepickt, die man eigentlich erst am 1. April vorstellen sollte. Ihr Angebot klingt so unglaublich, dass man sich nicht vorstellen kann, dass sich hier wirklich Menschen anmelden. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Und manchmal hoffen die Betreiber dieser Networks, dass sie mit diesen außergewöhnlichen Angeboten viel Medienbuzz auf sich vereinen können. Und manchmal ist es einfach nur ein verrückte Idee, die ausprobiert wird. Wer weiß schon vorher, welche Idee ankommt und welche nicht?

EverydayHero führt den „Giving Footprint“ ein
Everdayhero wurde 2007 in Australien gestartet, um allen Menschen die Möglichkeit zu geben, Hilfsorganisationen z.B. mit Peer-to-Peer-Fundsraising-Aktionen zu unterstützen. Jetzt wurde der „Giving Footprint“ eingeführt. Durch Vernetzung mit anderen Social Networks findet Everdayhero heraus, wie oft der Nutzer für ein Spendenprojekt geworben hat oder Aktivitäten, wie z.B. Teilnahme an einem Spendenmarathon, durchgeführt hat. Und natürlich wird auch gemessen, wie viel Geld er für diese Aktionen eingesammelt hat. Weiterhin können sich die Gutmenschen mit anderen auf der Plattform austauschen. Das soll die Menschen motivieren, noch mehr für den guten Zweck zu tun.

everydayhero

Whistle – die Freizeitcommunity für Ihren Hund
Heute tragen immer mehr Menschen Fitnessarmbänder und laden ihre Daten in ein Portal hoch, um sich sportlich mit anderen messen zu können. Warum sollte es solch ein Portal nicht auch für Hunde geben? Gefragt, getan. Das StartUp Whistle bietet nicht nur ein Tracking-Halsband für Hunde an, sondern auch gleich dazu das passende Portal. Das Halsband sendet alle Aktivitäten des Hundes (laufen, spielen, faulenzen) und Fotos an das Portal. Der Hundebesitzer kann entscheiden, wer Zugang zu diesen Daten bekommt. Er kann aber auch die Aktivitäten via Twitter und Facebook mit anderen teilen. Es würde mich nicht wundern, wenn nicht bald eine Partnervermittlungsfunktion angeboten werden würde.

Hula – das Social Network für Sex-Abenteuer mit Gesundheitsgarantie
Viele Menschen tummeln sich auf Social Networks, um das schnelle Sex-Abenteuer zu suchen. Das gleicht russischem Roulette, wenn man kein Anhänger von Safer-Sex ist. Denn wer weiß schon, welche Geschlechtskrankheiten der Gegenüber übertragen kann. Das will jetzt Hula ändern. Hier kann man eine Klinik finden, in der man sich auf Geschlechtskrankheiten testen lassen kann. Diese Ergebnisse werden mit Erlaubnis der Nutzer in das Nutzer-Profil des Hula-Nutzers übertragen. Jetzt kann jeder sehen, dass man sich vor kurzem hat testen lassen und wie die Ergebnisse sind. Nein, auch diese Idee wurde nicht am 1. April erstmals veröffentlicht.

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Livr – Social Network für Betrunkene
Wer traut sich heute noch, auf Facebook Bilder hochzuladen, die ihn im betrunkenen Zustand auf einer Party zeigen? Das fragten sich auch Kyle Addison und Avery Platz und bieten seitdem die LIVR-App an. Den Zugang zu diesem Netzwerk erhalten nur Smartphone-Nutzer, die in einen Plug-in-Alkoholtester blasen und damit nachweisen können, einen hohe Blutalkoholkonzentration aufzuweisen. Anschliessend können die Nutzer an Party-Spielen teilnehmen, nach dem Zufallsprinzip mit anderen Nutzern vernetzt werden oder angezeigt bekommen, wo in der Nähe aktuell die coolsten Parties stattfinden. Mit Hilfe der Blackout-Funktion können danach alle Spuren wieder verwischt werden. Nein, heute ist noch nicht der 1. April.

LIVR App from LIVR on Vimeo.

Smart Patients – Social Network für Krebspatienten
Smart-Patients aus Silicon Valley hat eine Online-Community und Informationsdatenbank für Krebspatienten und ihre Betreuer erstellt. In dieser Online-Community können die Menschen voneinander über Behandlungen, klinische Studien und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse erfahren. Diese Community soll den Patienten helfen, sich aktiv mit den Heilungschancen ihrer Krankheit auseinander zu setzen. Und Patienten sollen mit anderen Patienten Kontakt bekommen, die es geschafft haben, die Krankheit zu besiegen. Wer aktiv daran glaubt, geheilt werden zu können, hat viel bessere Chancen als der, der schon resigniert hat. Dieser Aspekt wird von Ärzten meist sträflichst vernachlässigt.

smartpatients

2 Responses to 5 außergewöhnliche Social Networks, die für Gesprächsstoff sorgen

  1. Hallo, wie man sieht, ist für jeden was dabei. Sehr erstaunlich aber, was es alles gibt und wie man sich dabei mit anderen Leuten, deren Interesse man teilt, in Verbindung setzen kann. Super Sache! Viele Grüße Arno Pflaumbaum

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