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Erfolgsregeln für virales Recruiting

Branchenübergreifend sind Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen. Besonders hart trifft es derzeit kleine und mittelständische Unternehmen sowie Unternehmen im ländlichen Raum. Aber auch mittelständische Unternehmen in Großstädten tun sich immer schwerer, geeignete Bewerber zu finden. Übliche Maßnahmen bei der Stellenausschreibungen greifen immer seltener. Der (finanzielle) Aufwand wird immer größer, das Ergebnis dagegen überzeugt immer seltener. Trudelten bei viele mittelständischen Unternehmen früher noch 20, 30 Bewerbungen ein, erreicht die Unternehmen heute häufig keine einzige Bewerbung mehr. Panik macht sich breit. Was tun?

Als mögliche Lösung (für o.g. Problem) entdecken immer mehr Unternehmen das webbasierte Recruiting-Marketing. Schließlich wird einem die Suche nach geeigneten Bewerbern dank der Digitalisierung einfacher gemacht, allerdings sind die Herausforderungen dadurch auch komplexer geworden. Es gibt viel mehr Stolperfallen als früher. Deshalb wollen wir im Rahmen dieses Artikels wertvolle Tipps geben, wie man erfolgreich eine virale Recruiting-Kampagne durchführt.

Erstellung des Jobprofils
Die Anforderungen an ein aussagekräftige Jobprofil werden immer größer, auf der anderen Seite fehlt für die Erstellung eines Jobprofils vielen Unternehmen im Tagesgeschäft schlichtweg die Zeit. Doch gerade die Aussagekraft eines Jobprofils ist den Bewerbern laut mehrerer Studien besonders wichtig und ein elementares Entscheidungskriterium dafür, welche Angebote in die engere Auswahl kommen. Um sich ein erstes Bild von ihrem zukünftigen Arbeitgeber und der Stelle zu machen, möchten Bewerber die wichtigsten Informationen auf einen Blick, wünschen daneben aber zusätzlich einen differenzierten Einblick ins Unternehmen. Wichtig ist, dass die Ansprache der Zielgruppe passend ist, auch hinsichtlich Sprache, Aufmachung und Inhalt.

Veröffentlichung und Verbreitung der Stellenanzeige
Was nutzt eine gut formulierte und gestaltete Stellenanzeige, wenn diese niemand findet? Deshalb wird es immer wichtiger, dass die Jobkampagnen zielgruppen- und reichweitengenau in den stellenrelevanten sozialen Netzwerken verbreitet werden. Denn dadurch können auch dank Weiterempfehlungen durch Freunde und Bekannte passende Bewerber angesprochen und ausfindig gemacht werden. Immer wichtiger werden heute auch Google AdWords-Kampagnen samt Retargeting-Strategien und die Schaltung individualisierter Job-Videos und Multi-Postings. Auch kann es hilfreich sein, dass Mitarbeiter des Unternehmens in das Jobmarketing mit eingebunden werden.

Interaktion mit Bewerbern
Die klassische Bewerbung per Post oder über ein sperriges Onlineformular schreckt immer mehr Bewerber ab und ist einer der Hauptgründe für den Kommunikationsabbruch. Für den Erstkontakt braucht es deshalb intuitive und unkomplizierte Kommunikationskanäle, wie z.B. via Telefon, Skype, Whatsapp, Chatbot, Facebook Messenger, Livechat etc. Interessenten sollte damit die Kontaktaufnahme nicht nur besonders leicht gemacht werden, sondern sie sollten so mit den Jobanbietern kommunizieren können, wie sie es im Alltag gewohnt sind. Hier haben vor allem viele mittelständische Unternehmen aus traditionellen Branchen noch viel Nachholbedarf.

Vorauswahl der Kandidaten
Den Erfolg einer Jobkampagne kann man u.a. daran abmessen, wieviele qualifizierte Bewerbungen danach „eintrudeln“. Die meisten Jobanbieter freuen sich über viele gute Bewerbungen. Allerdings stellt die Sichtung der Bewerber auch einen zeitaufwendigen Prozess dar, für den im Tagesgeschäft oftmals keine Zeit bleibt. Deshalb sollte man bei der Auswahl passende Software oder digitale Unterstützung einsetzen, um aus der Vielzahl der Bewerbungen die Passenden herausfiltern zu können. Dazu gehören passende Auswahlkriterien und anschliessend ein struktiertes Telefoninterview z.B. via Skype.

Bleibt eine wichtige Frage offen: Wer kann einem bei diesen ganzen Herausforderungen helfen. Eine mögliche Lösung: Die Plattform kennt-ihr-einen.de kombiniert virales Recruiting mit Empfehlungsmarketing, um Bewerber direkt im privaten und beruflichen Umfeld zu erreichen. Die Erfolgsquote der an die digitale Lebenswelt ausgerichteten Bewerbersuche liegt nach Aussagen des Anbieters bei über 90 Prozent. Bei Einsatz von „kennt-ihr-einen.de“ soll die Dauer vom ersten Bewerberkontakt bis zur Besetzung der vakanten Position im Durchschnitt nur 19 Tage dauern. 9 von 10 der Jobinteressenten sollen dabei Fachkräfte aus ungekündigter Anstellung sein, die für neue Perspektiven offen sind.

Ganz wichtig: Der Spezialist für webbasierte Bewerbersuche übernimmt den gesamten Recruiting-Prozess: beginnend bei der Jobprofil-Erstellung über das virale Marketing bis hin zur Vorauswahl und anschließenden Präsentation der Kandidaten. Als besonderen Service wickelt der Bewerber-Finder ebenfalls die Prüfung, Beantragung und Abrechnung von Förderungen und Zuschüssen für Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen (POE) ab. Zu den weiteren Beratungsleistungen zählen darüber hinaus Workshops, wie sich Fachkräfte enger an das Unternehmen binden lassen, um Fluktuationen frühzeitig entgegenzuwirken.

Das Portal lässt sich noch mehr einfallen: Unternehmen erhalten mit der Initiative „Fairer Arbeitgeber“ weitere Unterstützung bei der Positionierung als attraktiver Arbeitgeber. Das Projekt richtet sich an klein- und mittelständische Firmen, die feststellen möchten, wo Mitarbeiter Handlungsbedarf sehen. Nach Auswertung der anonymisierten Befragung zu Bereichen wie Gehalt, Mitarbeiterentwicklung, Arbeitszeit bis hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf erhält der Arbeitgeber seine Leistungsbeurteilung. Werden die Anforderungen in besonderem Maße erfüllt, wird das Zertifikat „Fairer Arbeitgeber“ verliehen. Gerade in Zeiten steigender Relevanz von u.a. sozialen Arbeitgeberkriterien kann die transparente Auszeichnung ein ausschlaggebender Pluspunkt für interessierte Fachkräfte sein.

Die Herausforderungen enden allerdings nicht damit, die passenden Kandidaten zu finden und einzustellen. Als nächstes ist es wichtig, einen Onboarding-Prozess zu entwickeln. Dazu haben wir vor wenigen Wochen im Beitrag „Gute Ideen für das Onboarding von neuen Mitarbeitern“ viele wichtige Tipps veröffentlicht. Suchen Sie zum Thema „Recruiting“ nicht nur viele gute Tipps, sondern auch passende Best-Practice-Beispiele? In der Rubrik „Marketing – Recruiting“ haben wir bisher mehr als 40 Recruiting-Erfolgsbeispiele präsentiert. Umgekehrt zeigen wir in dieser Rubrik auch, mit welchen außergewöhnlichen Maßnahmen Bewerber erfolgreich ihren Traumjob gefunden haben.

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